Erinnert ein wenig an Pod Rennen

Die Zeiten in denen ich viel bei IKEA eingekauft hab sind zwar vorbei, aber die Werbung, funny!

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Sehenswert

http://www.heute.de/Warum-Bill-Gates-auf-Preisschilder-achtet-30946068.html#

Erziehungsratgeber sind ja so eine Sache, dennoch fand ich es mal interessant mir einen reinzuziehen.

DasErziehungsChaos

“Meer der Schatten” vom Jürgen Holtkamp, erschienen im Verlag Butzon & Becker

Beschreibung des Verlags:

Noch nie war Erziehung so schwierig wie heute. Der komplexe Wandel unserer Gesellschaft, die Ausdifferenzierung in ganz unterschiedliche soziale Milieus, stellt viele Erziehungsgewissheiten auf den Prüfstand und Eltern vor die Frage, welche Werte und Normen sie ihren Kindern vermitteln wollen. Welche gesellschaftlichen Einflüsse müssen in die eigene Erziehungsarbeit einbezogen werden, vor welchen gilt es Kinder zu schützen? Jürgen Holtkamp hat sich an eine Bestandsaufnahme gewagt und auf die Suche nach Prioritäten gemacht, die über die sozialen Milieus hinweg ihre Gültigkeit bewahren.

Meine Meinung:

Ich muss zugeben, Ratgebern, vor allem Erziehungsratgebern, stehe ich eher Kritisch gegenüber. Das dass Berechtigt ist zeigt sich am Vorliegenden Exemplar.
Nach einer noch halbwegs nachvollziehbaren Einleitung, Situationen die man kennt oder schon mal von gehört hat, driftet es sehr ins Trockene ab. Es wird gerne und oft mit Buzzwords (Killerspiele, Komasaufen, etc.) um sich geworfen ohne aber konstruktiv auf die Probleme einzugehen die damit einhergehen, geschweige denn Hilfestellung für Eltern deren Kinder in eine Gruppe geraten ist die man sich für sein Kind nicht wünscht und das Gefühl hat das Kind versaut sich seine Zukunft.

Seitenlang wird staubtrocken über die verschiedenen Erziehungsmilieus, allerdings wiederum ohne auch nur den Ansatz zu machen dem geneigten Leser zu helfen ob und wie man etwas ändern könnte. Hier hört dann der Lesegenuss auf und man muss sich schon zwingen weiterzulesen, allerdings schwindet die Hoffnung auf Hilfe, konstruktive Kritik, irgendeinen Lichtblick, von Seite zu Seite. Zurück bleibt man verstört, gelangweilt und auch nicht schlauer als Vorher.

Mit viel Selbstreflektion kann man noch ein paar Ansätze selbst erarbeiten wenn man sich als Eltern mal einige tägliche Situationen aus der “Erzählerperspektive” ansieht, wie sie anfänglich im Buch beschrieben sind.

Generell bin ich nicht besonders gläubig und die vielen Anmerkungen des Autors über die wichtige Rolle des Glaubens in der Erziehung und wie wichtig dies für Kinder ist halte ich für übertrieben und überzogen.

Wer wirklich Hilfe mit seinen Kindern benötigt sollte sich an seinen Kinder- oder Jugendarzt wenden. Ebenfalls gibt es viele Beratungsstellen, ich glaube auch vom Jugendamt, die einem mehr und besser weiterhelfen können. Ein Buch kann sowieso immer nur etwas in ein Schema pressen, vielleicht eine leichte Richtung geben, Denkanstösse, Hilfe worauf man achten sollte. All das fehlt, wie schon geschrieben in diesem Buch. Eine Kategorisierung in welchem Milieu ich mich befinde hilft mir nicht weiter.

Vielleicht habe ich es überlesen, würde aber eher drauf tippen das selbst der einfachste Tipp im Buch nicht vorhanden ist: Interessiere dich für dein Kinde / deine Kinder und rede mit ihm / ihnen.

Fazit: 

Leider so gar nicht zu empfehlen. Trocken und ohne auch nur den Ansatz einer Hilfestellung.

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Das Erziehung Chaos

Das Buch bei Blogg dein Buch: klick

Wer auch Bücher rezensieren möchte kann das hier tun:

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