Das Verwaltungsgericht hat ja entschieden, das die Polizei nicht mehr so einfach und grundlos bei einer Demonstration filmen darf. Siehe dazu heise.de

Dazu muss ich jetzt mal eine klitzekleine Lanze für die Polizisten brechen, denn:

Es wird erwartet das die Polizisten nur dann Filmen wenn eine Gefahr besteht und gefälligst ein Namensschild tragen oder eine eindeutige Nummer.

Demonstranten dürfen weiterhin unabhängig von allem Filmen und verletzten dabei unter Umständen die Persönlichkeitsrechte der Polizisten und sie dürfen sich auch weiterhin vermummen und anonym durch die Gegend laufen. Dabei gibt es doch ein Vermummungsverbot, durchgesetzt wird es aber nicht, denn dann gäbe es sicher wieder einen riesen Aufschrei.

Da frage ich mich jetzt, kann es sein das da mit zweierlei Maß gemessen wird? Nicht falsch verstehen, ich bin auch gegen einen totalen Polizeistaat und die volle Überwachung, aber

  • wer nicht will das er gefilmt wird, sollte nicht selber mit der Kamera (auch wenn es nur das Handy ist) in der Hand durch die Gegend laufen.
  • wer von der Polizei Transparenz der eingesetzten Beamten erwartet, sollte sich nicht selber vermummen und verstecken

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