Warum der Hartz IV-Regelsatz nicht ausreicht und wie eine Familie in der westdeutschen Provinz versucht, ihren vier Kindern soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Versuch die Autorin des Beitrags Eva Völpel am Beispiel der 6 köpfigen Familie Irmer zu ergründen.

Mir ist beim Lesen allerdings aufgefallen, das die Familie so manchen „Luxus“ hat den nicht jeder gering Verdiener sich leisten kann.

Zum Thema Auto:

Das Amt erlaubt ihr zwar, das Auto zu besitzen, doch die Kosten für Benzin, Steuern und Versicherung – für die beiden letztgenannten Posten zahlt sie noch einmal 53 Euro im Monat – sind im Regelsatz nicht enthalten, ebenso wenig wie die Kosten für Reparaturen. Stattdessen werden der Familie 99,28 Euro für den öffentlichen Nahverkehr zugestanden – das sind 94 Euro weniger, als sie im Monat für Transportkosten benötigt.

Was erwartet jetzt die Autorin? Die Familie?
Soll jetzt das Auto bezahlt werden? Der Sprit, Reparatur und Co? Vielleicht direkt einen Neuwagen finanzieren, weil weniger Spritverbrauch, weniger Reparaturen und ja noch besser für die Umwelt!

Hinzu kommt, dass das Jobcenter auch die 950 Euro Kaltmiete für das 158 Quadratmeter große Haus nicht mehr komplett übernimmt. Für die Miete sind im Gesamtbudget von 2.489 Euro 595 Euro enthalten. Die restlichen 355 Euro muss die Familie aus dem Regelsatz bestreiten.

Auch etwas was wir unbedingt ins Grundgesetz schreiben sollten: Ein Haus für Jedermann!

Auf 474 Euro im Monat summieren sich die Ausgaben für Mobilität, Miete und Heizung, die in den Leistungen vom Jobcenter nicht vorgesehen sind.

Tja, wenn man mehr nutzen möchte als in den Regelsätzen steht muss man das halt selber zahlen.

Marvin kann dreimal die Woche in seiner Schule zu Mittag essen. Dafür muss sie 1,50 Euro aus eigener Tasche bezahlen.

Naja, das klingt doch ziemlich günstig und sie hat Zuhause gespart. Wo ist denn nun das Problem das sie das bezahlen muss?

Alles in allem werden meines Erachtens in dem Text vor allem Dinge bemängelt die ein Geringverdiener gar nicht hat. Gar keine Chance hat die zu haben ohne sich total in die Schuldenfalle zu setzen. Aber es wird dann fleißig auf das Jobcenter geschimpft was es nicht übernimmt.

Oh, Deutschland! Jammern auf höchstem Niveau

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