Seit letztem Sommer bin ich ja stolzer Besitzer eines Weber One Touch Premium Grills.

Bisher habe ich den allerdings eher mäßig als Kugelgrill eingesetzt. Klar, man kann das Baguette zum Essen direkt mit in die Kugel legen, auch Würstchen und Fleisch bekommen beim Grillen mit geschlossenem Deckel einen besonderen Geschmack, aber es wurde mal Zeit für ein richtiges Stück Fleisch.

Also wurde am Samstag mal ein Stück Schweinehals, oder auch Schweinenacken gegrillt. Das dauert wein wenig, lohnt sich aber.

Gewürzt wurde Morgens erst mal mit einer Mischung aus frischem Rosmarin, frischem Thymian, dazu Paprikapulver Edelsüß, Pfeffer aus der Mühle und grobes Meersalz. Das alles wurde im Mörser zerrieben und dann auf dem Fleisch verteilt.

 

Am Nachmittag ging es dann an weiter. Aus frischem Rosmarin, frischem Thymian mit einer kleinen Chilischote, Meersalz, 3 Zehen Knoblauch einem großen Schuss Olivenöl und einem kleinen Schuss Rotwein wurde mit Hilfe des Pürierstabs eine Marinade. Damit wurde kurz vor dem Grillen und ca. alle 20 Minuten während des Grillen das Fleisch bepinselt.

 

Gegrillte wurde mit einer Ladung Holzkohlebriketts die sich nach dem Anzünden in zwei praktischen Kohlekörben Platz fanden. Die Kohle kam an die Seite und dazwischen eine Porzellanschale (oftmals werden hier auch Alu-Schalen verwendet, aber meine Schale kann ich wiederverwenden) mit gewürfeltem Lauch, Knollensellerie, Möhren, Petersilienwurzel, Zwiebel, Champignons und Knoblauch. Damit das Gemüse nicht sofort verbrennt kam ein guter Schluck Rotwein drauf. Der verdampft dann langsam während des Grillen und gibt ein tolles Aroma ab.

Der Braten kam in eine Halterung über die Schale, Deckel drauf und Temperatur beobachten. Ich habe darauf geachtet das es um die 170° Grad pendelte. Dazu hat der Weber zum Einen ein eingebautes Thermometer im Deckel, zum Anderen kann man über die Lüftungsschieber im Deckel und im Boden die Hitze ein wenig regulieren.

Nach knapp einer Stunde kamen eingeweichte Hickory Holzchips direkt auf die Kohlen.

Da ich kein Fleischthermometer zur Hand hatte musste ich mich auf mein Gefühl verlassen und es täuschte mich zum Glück nicht. Nach etwas mehr als drei Stunden kam der Braten dann raus aus dem Grill und durfte sich ausruhen während ich aus dem Inhalt der Porzellanschale (Gemüse, Rotwein, Bratensaft) eine Soße zog.

Leave a Reply