Archive for the ‘Blogg dein Buch’ Category

Erziehungsratgeber sind ja so eine Sache, dennoch fand ich es mal interessant mir einen reinzuziehen.

DasErziehungsChaos

“Meer der Schatten” vom Jürgen Holtkamp, erschienen im Verlag Butzon & Becker

Beschreibung des Verlags:

Noch nie war Erziehung so schwierig wie heute. Der komplexe Wandel unserer Gesellschaft, die Ausdifferenzierung in ganz unterschiedliche soziale Milieus, stellt viele Erziehungsgewissheiten auf den Prüfstand und Eltern vor die Frage, welche Werte und Normen sie ihren Kindern vermitteln wollen. Welche gesellschaftlichen Einflüsse müssen in die eigene Erziehungsarbeit einbezogen werden, vor welchen gilt es Kinder zu schützen? Jürgen Holtkamp hat sich an eine Bestandsaufnahme gewagt und auf die Suche nach Prioritäten gemacht, die über die sozialen Milieus hinweg ihre Gültigkeit bewahren.

Meine Meinung:

Ich muss zugeben, Ratgebern, vor allem Erziehungsratgebern, stehe ich eher Kritisch gegenüber. Das dass Berechtigt ist zeigt sich am Vorliegenden Exemplar.
Nach einer noch halbwegs nachvollziehbaren Einleitung, Situationen die man kennt oder schon mal von gehört hat, driftet es sehr ins Trockene ab. Es wird gerne und oft mit Buzzwords (Killerspiele, Komasaufen, etc.) um sich geworfen ohne aber konstruktiv auf die Probleme einzugehen die damit einhergehen, geschweige denn Hilfestellung für Eltern deren Kinder in eine Gruppe geraten ist die man sich für sein Kind nicht wünscht und das Gefühl hat das Kind versaut sich seine Zukunft.

Seitenlang wird staubtrocken über die verschiedenen Erziehungsmilieus, allerdings wiederum ohne auch nur den Ansatz zu machen dem geneigten Leser zu helfen ob und wie man etwas ändern könnte. Hier hört dann der Lesegenuss auf und man muss sich schon zwingen weiterzulesen, allerdings schwindet die Hoffnung auf Hilfe, konstruktive Kritik, irgendeinen Lichtblick, von Seite zu Seite. Zurück bleibt man verstört, gelangweilt und auch nicht schlauer als Vorher.

Mit viel Selbstreflektion kann man noch ein paar Ansätze selbst erarbeiten wenn man sich als Eltern mal einige tägliche Situationen aus der “Erzählerperspektive” ansieht, wie sie anfänglich im Buch beschrieben sind.

Generell bin ich nicht besonders gläubig und die vielen Anmerkungen des Autors über die wichtige Rolle des Glaubens in der Erziehung und wie wichtig dies für Kinder ist halte ich für übertrieben und überzogen.

Wer wirklich Hilfe mit seinen Kindern benötigt sollte sich an seinen Kinder- oder Jugendarzt wenden. Ebenfalls gibt es viele Beratungsstellen, ich glaube auch vom Jugendamt, die einem mehr und besser weiterhelfen können. Ein Buch kann sowieso immer nur etwas in ein Schema pressen, vielleicht eine leichte Richtung geben, Denkanstösse, Hilfe worauf man achten sollte. All das fehlt, wie schon geschrieben in diesem Buch. Eine Kategorisierung in welchem Milieu ich mich befinde hilft mir nicht weiter.

Vielleicht habe ich es überlesen, würde aber eher drauf tippen das selbst der einfachste Tipp im Buch nicht vorhanden ist: Interessiere dich für dein Kinde / deine Kinder und rede mit ihm / ihnen.

Fazit: 

Leider so gar nicht zu empfehlen. Trocken und ohne auch nur den Ansatz einer Hilfestellung.

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Das Erziehung Chaos

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Blogg dein Buch startet am 14. Januar 2013 ein Experiment. Zusammen mit dem  Antje Kunstmann Verlag gibt es eine exklusive Lesung des Buchs “Der Tod bin ich” von Max Bronski.

 

DER TOD BIN ICH

Image

von Max Bronski

Ein verträumter Gutsverwalter, der durch einen skrupellosen Mord aus seiner beschaulichen Idylle gerissen wird. Ein junger Kernphysiker, der sich im Intrigenspiel des Kalten Krieges verfängt. Eine Formel, die möglicherweise die gesamte Menschheit gefährdet. Drei ehemalige Agenten der Supermächte, die sich auf eine letzte Mission begeben …

Zu sehen bzw. zu hören gibt es das Ganze hier im Blog.

Gelsen wird von Tim Bergmann.

Als großer Tom Clancy Fan und als ehemaliger Obermaat für mich genau das Richtige.

Meer der Schatten Cover_thumb

“Meer der Schatten” vom Jeff Edwards, erschienen im Kulturverlag Polzer

Beschreibung des Verlags:

Schlage den Feind mit seinen eigenen Waffen…

Für die Fans von Tom Clancy, Stephen Coonts, Joe Buff, und Dale Brown…

Unterlegen… in der Bewaffnung, in der Bewegungsfreiheit und in Gedanken – die einzige Überlebensmöglichkeit liegt im totalen „Über Bord Werfen“ aller bekannten Regeln.
Ein kleiner Unfall in einem deutschen Atomreaktor, eine Attacke biologischer Kriegsführung auf die britische Botschaft in Washington, D. C. und ein geheimes Waffengeschäft führen dazu, dass ein zuverlässiger Alliierter der NATO sich mit einem Schurkenstaat im Nahen Osten verbündet. In einer Welt am Rande des Krieges müssen eine Handvoll von US-amerikanischen Kriegsschiffen eine Flotte an modernsten U-Booten jagen und zerstören.
Ihr Feind ist geübt in Tarnen und Täuschen und außergewöhnlich tödlich. In jeder Hinsicht unterlegen, müssen die Besatzungen der US-amerikanischen Kriegsschiffe all ihre Regeln über Bord werfen und genauso verschlagen und tödlich hinterlistig werden wir ihr Feind.

Meine Meinung:

Man merkt das der Autor in seiner Materie ist. Als ehemaliges Mitglied der US Navy weiß Jeff Edwards genau wovon er schreibt. Zumindest wenn es um die US Seite geht.

Mit großer Detailverliebtheit und viel Hintergrundwissen wird uns eine packende Geschichte über den Kampf einer Gruppe von US Navy Schiffen gegen ein Wolfsrudel deutscher U-Boote geschildert. Die Personen haben alle eine “Geschichte”, sind rund und stimmig. Echte Typen. Ich würde behaupten hier hat sich der Autor an seinen ehemaligen Kameraden und Kameradinnen orientiert.

Im Buch geht es darum das sich der deutsche Bundeskanzler dazu entschlossen hat vier U-Boote der neuesten Generation 212 (im Buch sind es 212B, aktuell sind die 212A) an den Schurkenstaat Siraj (wohl eine Erfindung des Autors um kein konkretes Land zu beschuldigen, warum hat er das nicht auch mit Deutschland gemacht?) und seinen Diktator auszuliefern obwohl gegen Siraj ein Embargo der UNO aktiv ist. Das verbietet allen Mitgliedsstaaten die Waffenlieferung an Siraj. Doch die Deutschen wollen sich nicht an das Embargo halten denn es wird vermutet das Siraj (ein Ölstaat) mit Rohöl bezahlen will. Dieses Öl benötigt Deutschland unbedingt denn sonst würde die Wirtschaft nahe dem Zusammenbruch sein. Deshalb schickt der Kanzler vier U-Boote auf dem Seeweg nach Siraj und der US-Präsident schickt vier Schiffe dagegen. Ein Duell der beiden Gruppen entwickelt sich mit Trickreichen Manövern und viel Spannung.

Die Seegefechte und das Duell der beiden Nationen ist gut aufgebaut. Spannend und Detailreich. Mit überraschenden Blickwinkeln.

Aber leider kann ich mich mit der Rolle der Deutschen in dem Buch nicht ganz anfreunden. Nicht nur weil ich Deutscher bin und man selbst bei relativ geringem Patriotismus jeder Deutsche aufschreien muss wenn wir so dargestellt werden, so sind auch einige Fehler enthalten, die aus meiner Sicht nur daraus resultieren können das viele Amerikaner ein falsches Bild von Deutschland und Europa haben.

Das Deutschland auch mit zwielichtigen Staaten Waffengeschäfte macht dürfte soweit bekannt sein, aber das wir es so nötig haben sogar gegen NATO Partner zu kämpfen ist schon ein wenig weit hergeholt. Eine solche Ölknappheit dürfte in Deutschland wohl weit entfernt sein.

Auch ist die Kommandokette der Deutschen falsch dargestellt, denn vier U-Boote mal eben losschicken wäre wohl keine Geheimoperation und auch nicht so einfach möglich da der deutsche Bundeskanzler (OK im Moment ist es Angie) nur im Verteidigungsfall das Kommando über die Streitkräfte übernimmt.

Es scheint auch so als wenn in den USA jeder Befehl den der Präsident gibt nicht abzulehnen ist egal wie falsch er ist. Gehe ich mal davon aus, denn diese Doktrin überträgt der Autor auch auf die deutschen Streitkräfte. Denen ist es aber sehr wohl gestattet einen Befehl zu verweigern wenn dieser offenkundig Rechtwidrig ist und / oder eine Straftat beinhaltet. In einigen Fällen ist der Gehorsam sogar zu verweigern. In Deutschland kann man sich nicht darauf berufen “Der hat das aber Befohlen”. Den U-Boot Besatzungen ist das wohl so nicht bekannt.

Die Übersetzung kränkelt in meinen Augen auch ein wenig. Dabei hätte man sich mit den Dienstgraden, gerade der US Streitkräfte, mehr Mühe geben können. Mal werden deutsche und mal englische Bezeichnungen verwendet. Ich finde es OK wenn man in der deutschen Übersetzung die Dienstgrade nicht mit Übersetzt und nicht so was wie einen Oberleutnant in der US Navy erschafft. Dafür werden aber die Kapitäne der US Schiffe durchgängig als Captain bezeichnet.

Bei der Anrede des deutschen U-Boot Kommandanten gab es auch den ein oder anderen Fehler, ob der aus der Übersetzung stammt oder auch wieder das Verhalten von US Soldaten auf Deutsche übertragen wurde kann ich nicht sagen, aber es ist nun mal unüblich seinen Kommandanten mit “Sir” anzureden.

Das Buch kam als Ebook zu mir, ein PDF.
Das PDF war frei und es war also möglich mit Calibre das Buch in ein anderes Format zu konvertieren. Ich lese lieber auf meinem Reader oder dem iPhone, aber da macht ein PDF wenig Spaß. Dabei viel mir aber ein unschöner Verarbeitungsfehler auf. Denn die Zeilenumbrüche die im PDF zu sehen sind, sind keine automatischen Umbrüche sondern eingefügte, so das im konvertierten Buch immer Leerzeilen entstanden sind die vor allem beim lesen auf dem iPhone gestört haben. Auf Grund des begrenzten Bildschirms musste man häufiger Blättern als nötig gewesen wäre. Mit der “Speichern als Text” Funktion des Adobe Readers wurden die ganzen Zeilenumbrüche sichtbar, lauter CR LF.

Fazit:
Packendes Buch mit einigen Schwächen. Kann ich aber guten Gewissens weiter empfehlen.

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Meer der Schatten

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Ein Thema was mich Beruflich immer wieder fordert ist das Projektmanagement. Aus diesem Grund ist ein Buch darüber für mich natürlich interessant.

Projektmanagement

“Projektmanagement” in der Praxis” vom Christoph A. G. Klein, erschienen im Verlag “interna”

Beschreibung des Verlags:

Ein verständlicher Leitfaden für eigene Projekte!

Egal, was für ein Vorhaben Sie planen: Jedes Projekt – sei es der private Hausbau oder eine industrielle Produktionsanlage – besteht aus vielen großen und kleinen Einzelschritten, bis es endlich fertig gestellt ist. Und bei jedem wirken andere Menschen und ausführende Firmen mit. Hier den Überblick zu behalten, ist eine komplexe Aufgabe. Und wenn es bei einem Schritt Probleme gibt, kann das den Fortgang des gesamten Projekts gefährden.
Dieses Buch entmystifiziert das Projekt in seiner Komplexität – hier steht die praktische Anwendung im Vordergrund. So können Sie diesen Leitfaden als Grundlage für Ihre eigenen Projekte nutzen. Sie lernen neben Informationen und Praxisbeispielen Instrumente und Methoden kennen, um Ihr Vorhaben sicher zum Erfolg zu führen. Autor Christoph Klein stellt alles leicht verständlich und anschaulich dar, damit Sie Ihr persönliches Projekt sofort anpacken können.

Meine Meinung:

Das Buch verteilt 20 Kapitel auf drei Teile und insgesamt überschaubaren 124 Seiten.

Leider kratzt das Buch nur sehr schwach an der Oberfläche vom Projektmanagement. Bei der Seitenanzahl auch kein Wunder.
Beim auspacken des Buches habe ich mich sofort gewundert wie schmal das Buch ist, nicht mehr als ein dickes Heft. Beim Aufblättern gleich die nächste Ernüchterung, die Schriftgröße ist zwar “normal” groß, aber dann doch für ein Buch über Projektmanagement mit so wenig Seiten verwunderlich. Ich hätte deutlich kleinere Schrift erwartet um ein wenig mehr Informationen unter zu bringen. Stattdessen gibt es einen mehr als großzügigen Seitenrand (2 Finger breit). Die Erwartungen ab da waren sehr niedrig.

Leider wurden die Erwartungen währende des Lesens auch nicht mehr übertroffen. Durch die Kompaktheit des Buches konnte man schon keine Ausführliche Besprechung des Themas erwarten und so wird im Buch auch nur jedes Thema angerissen. Es gibt grobe Überblicke, aber immer dann wenn es interessant wird fehlt die Detailtiefe. Immerhin ist der grobe Einblick der dann vermittelt wird dann noch dazu gut um sich in einem Projekt zu positionieren und sich dann gezielt weiter zu Informieren. Nur dafür ist das Buch aber dann zu teuer.

Einigen Platz bei der 124 Seiten werden mit Grafiken und Übersichten belegt, die zwar größtenteils hilfreich sind, aber auch nur an der Komplexität kratzen. Bei einigen Grafiken wäre es hilfreich gewesen wenn der Druck nicht in Graustufen sondern in Farbe stattgefunden hätte.

Die paar Seiten lassen sich dann auch sehr schnell lesen, da es bei der fehlenden Tiefe auch nicht viel nachzudenken gibt. Für mich persönlich bot das Buch nichts Neues und würde auch nicht zur Vorbereitung oder zur Ergänzung der im Buch angesprochenen Kurse zum Thema Projektmanagement.

Zudem hatte ich in meiner Ausgabe mit mehren Druckfehlern zu kämpfen. Schon im Inhaltsverzeichnis wurde der Teil III als Teil II tituliert.

Fazit:
Leider nicht mehr als ein sehr grober Überblick über das Thema Projektmanagement. Es hilft vielleicht dabei ein paar “Buzzwords” zu verstehen, mehr aber auch nicht.

Zu kaufen gibt es das Buch hier: interna: Projektmanagement in der Praxis

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“Finn Vogelschreck. Da lachen ja die Krähen!” von Thomas Lange, erschienen im “Langenscheidt” Verlag.

Beschreibung des Verlags:

Weil der kleine Finn Vogelschreck von den fiesen Krähen verspottet wird, macht er sich auf, um zu lernen, wie er schrecklicher werden kann. Doch niemals hätte er erwartet, dass ein Drache ausgerechnet Limonade spuckt oder der König der Tiere davon träumt, Sänger zu werden!

Meine Meinung:

Das Buch liest sich durch die kurzen Reime und wenig Text pro Seite sehr angenehm und die passenden, schön gezeichneten Bilder dazu bieten den Kindern viel zu entdecken. Zum Mitmachen der Kleinen animiert auch dass das letzte Wort auf einer Seite immer als Zeichnung dargestellt ist und man beim ersten Lesen mit den Kindern erraten kann um welches es sich handelt. Bei den weiteren Lesungen kann man dies dann schon mitsprechen lassen. Die kurzen Reime sind eingängig und schon bald können größere Kinder dem Vorleser “helfen”.

Die Figuren sind lustig ausgedacht und zeigen im Ganzen doch das man sich weder von anderen etwas einreden lassen soll, noch das man andere nach dem Aussehen oder dem Ruf beurteilen soll.

Finn findet auf seinem Weg eine furchterregende Vogelscheuche zu werden trifft er auf neue Freunde die alle auf den ersten Blick böse und schrecklich sind.
Ein Drache der gar kein Feuer spucken kann sondern nur Kirschlimonade die Preise verdient hat.
Ein zahnloses Krokodil das auf Brei und Joghurt steht und gerne Zahnarzt wär.
Und zu allem Überfluss entpuppt sich der König der Tiere als wahres Gesangstalent und Klavierspieler.

Alle drei schließen sich Finn nacheinander an um mit ihm weiter zu reisen und das nächste Tier zu treffen vor dem die Menschen Angst haben und weglaufen.
Mit diesen “schrecklichen” Gestalten kann er dann auch seinen Acker vor den Krähen verteidigen.

Das Buch gehört zu einer schönen Reihe die Langenscheidt “Pingpong-Bücher” nennt und sich tderzeit bei Kindern mit einem Jahr ansetzt und dann Schrittweise (eineinhalb, zwei, drei und fünf Jahre) fortsetzt. Dabei sind die Geschichten an das Alter angepasst.

Fazit:

Ein schönes (Bilder-)Buch für die Kleinen mit mehr als einer “Moral von der Geschicht’”. Definitiv empfehlenswert.

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Finn Vogelschreck. Da lachen ja die Krähen! (PiNGPONG) – Bilderbuch

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Da ich mich privat gerade mit dem CMS Joomla beschäftige kam die Aktion mir gerade Recht:

Praxiswissen_Joomla_2_5

“Praxiswissen Joomla! 2.5” vom Tim Schürmann, erschienen im Verlag “O’Reilly”

Beschreibung des Verlags:

Wenn Sie einerseits ein Content-Management-System mit großem Funktionsumfang suchen, andererseits aber nicht erst ein Studium absolvieren möchten, um es beherrschen zu können — dann sind Sie bei Joomla! richtig. Joomla! kann viel, ist bei wachsender Mächtigkeit aber benutzbar geblieben. Was nicht heißt, dass es selbsterklärend ist!

Lassen Sie sich Joomla! von Tim Schürmann erklären: Er begleitet Sie von den ersten Schritten mit Joomla! bis zum fertigen modernen Webauftritt am Beispiel eines Kinoportals. Er beschreibt Installation und Backend, die Benutzerverwaltung, das Ändern des Look-and-Feels durch Templates sowie die Verwendung existierender und das Entwickeln eigener Erweiterungen. Durch seine zahlreichen Tipps und Tricks zu Mehrsprachigkeit, Barrierefreiheit, Suchmaschinenoptimierung und zu Backups und Sicherheit werden Sie schnell zum echten Joomla!-Profi.

Die Version 2.5 hat noch einmal tolle Neuerungen gebracht: Die Benutzer- und Kategorienverwaltung ist flexibler geworden, die Mehrsprachigkeit wird besser unterstützt, es gibt mehr Gestaltungsmöglichkeiten — Hunderte von kleinen Verbesserungen, die in diesem Buch beschrieben werden.

Meine Meinung:

Das Buch verteilt 19 Kapitel auf vier Teile, Installation und Einstieg, Einen Internetauftritt erstellen, Joomla! Erweitern und Tipps und Tricks.

Dabei bedenkt der Autor das es sich beim Leser um einen Einsteiger in Sachen Joomla! und CMS generell handeln könnte. Die Einführungskapitel sind aber so gehalten das derjenige der schon etwas in der Materie unterwegs ist gezielt überspringen kann. Allerdings lohnt auch für den etwas erfahrenen Leser zumindest das Querlesen solcher Kapitel. Gerade für Umsteiger von einer älteren Joomla! Version hält die 2.5 einige Änderungen parat.

Wenn es dann darum geht das CMS mit Leben zu füllen kommt wie immer ein Beispiel zum Einsatz, hier ist es ein Kinoportal bei dem es um Rezensionen zu Filmen geht. Das Beispiel ist aus meiner Sicht so gehalten das man mit ein wenig Aufmerksamkeit direkt seine eigene Idee umsetzen kann und dabei das Beispiel als Vorlage nimmt.

Sehr schade finde ich es dass es im Kapitel Templates als Beispiel ein tabellenbasiertes Template erstellt wird. Wenige Kapitel später gibt es nämlich Tipps und Tricks zum Thema Barrierefreiheit. Für die Barrierefreiheit ist es wichtig das Tabellen nur da eingesetzt werden wo sie wirklich nötig sind. Und als Layout sind sie ja schon seit Jahren überholt. Die Seiten hätte man sich besser direkt gespart und nur ein <div> -basiertes Template spendiert. Lässt sich später auch schöner ausbauen. Gut ist für ein Einstiegsbuch auf jeden Fall die Einführung in die Template Parameter.

Ansonsten werden noch einige Komponenten vorgestellt und installiert die natürlich Thematisch zum Kinoportal passen. Forum, Kommentare, Community Builder etc.

Auch die Migration bzw. die Aktualisierung einer Joomla! Installation < 2.5 bekommt am Ende des Buches ein eigenes Kapitel und zeigt wie dem Leser der schon eine bestehende Joomla! Installation die Möglichkeiten und Fallstricke auf.

Besonders gut finde ich die Übersichten über die Symbole die einem immer wieder begegnen. Da ist es vor allem für Anfänger gut diese Übersicht zu haben.

Fazit:
Ein guter Einstieg und Überblick in das CMS Joomla!. Wer eigene Templates, Module etc. entwickeln möchte sollte sich dazu entsprechende Fachliteratur kaufen.

Zu kaufen gibt es das Buch hier: O’Reillys basics: Praxiswissen Joomla! 2.5

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Mein Drittes Blogg dein Buch:

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“Ready Player One” von Ernest Cline, erschienen im “Random House” Verlag

Beschreibung des Verlags:

Im Jahr 2044 hat die reale Welt für Wade Watts nicht mehr viel zu bieten. Daher flieht er – wie die meisten Menschen – in das virtuelle Utopia von OASIS. Hier kann man leben, spielen und sich verlieben, ohne von der bedrückenden Realität abgelenkt zu werden. Da entdeckt Wade in einem Online-Game den ersten Hinweis auf einen unsagbar wertvollen Schatz, den der verstorbene Schöpfer von OASIS in seiner Cyber-Welt versteckt hat. Plötzlich ist Wade eine Berühmtheit, aber er gerät auch in das Visier eines Killerkommandos – in OASIS und in der Realität. Wade weiß, dass er diese mörderische Hetzjagd nur überleben kann, wenn er das Spiel bis zu seinem ungewissen Ende spielt!

Meine Meinung:
Der Protagonist des Buches, Wade Watts aka. Parzival lebt im heruntergekommenen 21 Jahrhundert, die Ressourcen sind knapp und viele Menschen leben in Ghettos, den sogenannten Stacks (Stapel, wegen der übereinander gestapelten Wohnwagen bzw. Trailer). Doch egal ob arm oder reich, alle flüchten sich in eine virtuelle Realität, die OASIS. Eine Mischung aus allen erdenklichen MMORPG, wie zum Beispiel Wordl of Warcraft und Second Live. Der Erfinder der OASIS stirbt und hinterlässt in bester Programmierertradition ein Easter Egg. Wer die Rätsel löst und die gestellten Aufgaben besteht findet das Ei und erbt die OASIS.
Es entbrennt eine Suche wie sie die Menschheit vorher noch nie gesehen hat. Parzival ist einer der Jäger und erzählt seine Geschichte.

Das Buch strotzt nur so vor 80er Jahre Musik, Filmen, Serien und Spielen. Ernest Cline hat den Erfinder der OASIS, James Halliday, in den Siebzigern zur Welt kommen lassen und dementsprechend hat Halliday seine Jugend in den 80ern verbracht und liebt diese. Dies führt dazu das sich die Figuren im Buch intensiv mit den 80ern befassen müssen um an Hallidays Easter Egg zu gelangen.

Dabei wird das Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig oder schnulzig. Es strotzt vor Überraschungen. Das ein ums andere mal dachte ich den weiteren Verlauf der Geschichte voraus sagen zu können, doch Cline hat die Geschichte so geschrieben das dem nicht so ist. Immer wieder windet sich die Geschichte in eine andere Richtung und auch der “Held” der Geschichte ist nicht der typische Held.

Nicht nur das ich das Buch in, für mich, nahezu Rekordzeit gelesen hab, so musste ich als Kind der 80er alte Spiele hervorkramen (googlen) und auch Musik und Filme der 80er stehen für die nächste Zeit fest auf meinem Plan.

Es braucht aber auch viel (Nerd) Wissen aus den 80ern und 90ern um das Buch zu verstehen. Meine Frau fragte mich ob ich ihr das Buch empfehlen könnte, da ich schließlich so viel Zeit damit verbracht hab. Das musste ich leider verneinen, da das eben angesprochene (Nerd) Wissen nicht vorhanden ist.
Wer aber in den 80ern einen C64, oder ähnliches) besessen hat, der die Worte: Ready Player One und Game Over nur zu gut kennt. Der sich noch daran erinnert was Higscorelisten sind und wie viele Initialen man meist nur angeben durfte, der sollte dieses Buch lesen.

Fazit:
Das wohl nerdigtse Buch das ich je gelesen hab. Für die Generation C-64 schon fast ein muss.

Weiteres:

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Ready Player One: Roman

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Mein zweites Blogg dein Buch:

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“Lasst Kinder wieder Kinder sein” von Michael Winterhoff, erschienen im “Gütersloher Verlagshaus”.

Beschreibung des Verlags:

In seinem neuen Buch wendet sich der erfahrene Kinder- und Jugendpsychiater und Bestsellerautor Michael Winterhoff den Erwachsenen zu und fragt, warum es für immer mehr Erwachsene nicht mehr möglich ist, eine angemessene, von unbewussten Belastungen freie Beziehung zu anderen Menschen – und damit auch zu (ihren) Kindern – aufzubauen.
Für Winterhoff liegt das Kernproblem darin, dass der Mensch seine innere Ruhe verloren hat. Die allgegenwärtige Penetration mit Negativnachrichten – verbunden mit einer vielfachen persönlichen Überforderung durch gesellschaftliche und technische Entwicklungen sowie einer Destabilisierung der eigenen Lebensverhältnisse – erzeugt eine Art Massentraumatisierung: Der Mensch wird rastlos, handelt nicht mehr ruhig und zielgerichtet, findet keinen Weg mehr aus dem sich ständig beschleunigenden Hamsterrad. Psychisch defizitäre, auf Dauer gehetzte Menschen aber werden die Grundpfeiler unseres Zusammenlebens nicht mehr tragen können.
Dabei zerstört Winterhoff zwar das Trugbild einer grenzenlosen Freiheit, in der wir uns heute wähnen, weist aber auch Wege aus dem Dilemma auf. Aus seiner Analyse heraus entwickelt er Alternativen, die eine Rückkehr zum intuitiven Verhalten ermöglichen – auch und vor allem gegenüber unseren Kindern, damit Kinder endlich wieder Kinder sein dürfen.

Meine Meinung:

Auf 205 Seiten beschreibt der Autor wie wir uns im “Hamsterrad” drehen und von der einen Stresssituation in die nächste Hetzen. Wie wir es nicht mehr schaffen in uns zu ruhen. Aber auch wie uns äußere Umstände, Medien und die mediale Ausschlachtung von Katastrophen dazu bringen unausgewogen zu sein und damit die Möglichkeit verlieren objektiv und in Ruhe zu handeln.

Der Titel täuscht ein wenig vor das es sich um einen Erziehungsratgeber handelt. Dem ist aber nicht so. Ich war überrascht wie weit ich im Buch lesen musste um die Verbindung zur Erziehung zu bekommen. Dennoch habe ich mich durch die vorherigen Kapitel gelesen wie ein trockener Schwann den man in die Badewanne wirft.
Zu oft habe ich mich in dem geschriebenen Selbst wiedererkannt. Zu oft habe ich Freunde oder Verwandte vor meinem geistigen Auge genau dieses oder jenes tun sehen.
Natürlich ist es gewollt das man beim Lesen “erschreckt” feststellt das man die beschrieben Verhaltensweisen auch an den Tag legt. Zum Glück kann ich von mir behaupten nicht zu 100% alles zu erfüllen, aber immer noch zu viel.

Der Autor gibt aber, Gott sei dank, keine Ratschläge wie man sich nun zu Verhalten hat, sondern zeigt einem auf was uns belastet, wie wir unausgeglichen werden und regt an sich seine eigenen Gedanken darüber zu machen. Auch da ich das Buch nun durch habe komme ich immer wieder im Gedanken zurück und überlege in ruhigen (ja manchmal habe ich die) Momenten über mich und meine Einstellung nach.

Durch die Hilfe zur Selbsterkenntnis macht der Autor fast alles richtig, denn es gibt keine Musterlösung, keine immer passenden Ratschläge die man in ein Buch drucken kann. Der Leser (oder die Leserin) der (oder die) sich auf das Buch einlässt und fähig und willens ist sich selbst zu erkennen, eigene Fehler  oder Unarten zu sehen, kann sich seinen (oder ihren) eigenen Weg aus dem “Hamsterrad” bahnen und damit in (nahezu) allen (Stress-) Situationen besonnener reagieren weil er in sich viel entspannter ist und nicht sowieso schon auf “180” ist.

 

Fazit:

Ein Ratgeber ohne Ratschläge. Der Autor gibt Hilfe zur Selbsthilfe, man muss sich nur erkennen. Für mich ein absolutes Muss! Auch wenn es aus meiner Sicht in erster Linie um die Selbsterkenntnis der Erwachsenen geht und dadurch das Verhältnis zu den Kindern verbessert wird. Der Untertitel sollte wohl eher der Haupttitel sein: Die Rückkehr zur Intuition

 

Weiteres:

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Lasst Kinder wieder Kinder sein!: Oder: Die Rückkehr zur Intuition

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Über Blogg dein Buch habe ich die Möglichkeit bekommen ein Buch zu erhalten, zu lesen (OK, das mache ich öfters auch freiwillig) und zu rezensieren (habe ich in dieser Form bisher noch nicht gemacht).
Mein erstes Buch ist:

Mit dem Baby durch das erste Jahr” von Frauke Schwablmair, erschienen im Verlag “Butzon & Bercker GmbH“.

Beschreibung des Verlags:

Nach der Entbindung beginnt vor allem für die Frau ein völlig neuer Lebensabschnitt. Das erleichterte “Endlich da!” weicht nicht selten einem “Das habe ich mir ganz anders vorgestellt!” Da ist der Wunsch, alles im Sinne des Kindes richtig zu machen, doch gleichzeitig fordern die eigenen Bedürfnisse ihr Recht. Frauke Schwaiblmair zeigt, wie natürlich solche elterlichen Unsicherheiten sind, und stärkt gleichzeitig das Vertrauen in die eigenen Erziehungsfähigkeiten.

Meine Meinung:

In 10 kleinen Kapiteln, verteilt auf 68 Seiten gibt es einen grobeb Überblick über das was einem in dem ertsten Jahr erwarten könnte. Dabei gibt es in jeden Kapitel mindestens einen guten Tipp an die Eltern. Leider sind diese Tipps aber meistens zu kurz gehalten und geben nicht den Hintergrund des Tipps wieder. Wie zum Beispiel: “Wenn das Baby unruhig ist es in eine Decke einwickeln und bregrenzten Raum zur Bewegung geben.” Warum man das machen sollte wird leider nicht erklärt. (Eltern wissen an dieser Stelle sicherlich warum. Weil das Baby im Bauch der Muter nur begrenzt Platz hatte und durch das Einwickeln und Raum beengen dem Kind das Gefühl der Geborgenheit wieder gegeben wird.)

Es gibt am Ende von jedem Kapitel ein kleine Liste, so zwischen 2-5 Punkte, von Themen mit denen sich die jungen Eltern auseinander setzen können bzw. sollten. Auch hier finde ich die Punkte zu grob umrissen. Schön wäre es gewesen diese Punkte ein wenig feiner aufzuschlüsseln und Ahnungslosen Eltern mehr Hilfe zu bieten.

Ansonsten bieten die Kapitel einen zwar groben aber guten Überblick über das erste Jahr und animieren dazu sich weiter mit Themen wie Ernährung, Schlafgewohnheiten, Ritualen und so weiter auseinander zu setzen. Hierzu ist für die Eltern aber wieder Hilfe von Dritten nötig oder aber das Studium von weiterführender Literatur.

Fazit:

Für Paare die ihr erstes Kind erwarten oder gerade bekommen haben und noch nicht genau wissen welche neue, spannende Themen auf sie zukommen ist das Buch ein guter Einstieg. Für Eltern die das erste Jahr bereits mindestens einmal hinter sich gebracht haben ist das Buch eher weniger empfehlenswert, da es zu wenig Neues aus meiner Sicht beinhaltet.

Weiteres:

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