Archive for the ‘Dies und Das’ Category

Tja, weil es so schön war möchte unser Elch nun wieder in die Werkstatt.

Seit gestern zeigt er nun an das er in, errechneten, 28 Tagen den großen Service haben möchte.

Na dann mal die Angebote checken.

Letztes letzte Woche Mittwoch mussten wir Feststellen das unser Auto etwas streng nach Kraftstoff roch.

Also erst mal ein wenig gegoogelt und herausgefunden das bei der A-Klasse im Motorraum der Kraftstoffschlauch etwas porös werden kann mit der Zeit und sich so Haarrisse bilden die im kalten Zustand durchlässig sind. Andere Elch Besitzer in anderen Foren sagten bei Ihnen waren es die Schlauchschellen die sich mit der zeit etwas gelöst haben.

Leider mussten wir dann letzte Woche Donnerstag feststellen das der Geruch deutlich aus dem hinteren Teil des Fahrzeugs kam, also aus dem Bereich des Tanks. Freitag früh ging es dann direkt in die Werkstadt des örtlichen Sterne Händlers. Der schaute mal in den Motorraum und erklärte uns auch noch mal die Sache mit den porösen Schläuchen. Der Hinweis auf den Geruch in Richtung des Tanks spielte er wieder zurück, denn den letzten Wechsel des Kraftstofffilters haben wir nicht beim Stern machen lassen. Wir sollten doch mal zu der Werkstatt fahren, da wäre etwas nicht mit dem Kraftstofffilter in Ordnung. Nachgeschaut hat er allerdings nicht, denn der Elch ist untenrum Teilweise verkleidet und dann hätte man die erstmal aufmachen müssen.

Also zu unserer Haus- und Hofwerkstatt. Die schauten dann direkt mal hinter die Verkleidung. Bei freier Sicht auf Filter und Tank konnte man sehen das am tank die Schweißnaht ziemlich rostig war und auch feucht. Die Feuchtigkeit war Kraftstoff der durch die rostige Schweißnaht kroch.

Also bei der Mercedes Hotline angerufen und diesem Umstand moniert. Schließlich ist die Erstzulassung von 2004. Damit gehe ich eigentlich davon aus dass mir noch nichts wegrostet.

Die Dame am Telefon nahm unsere Daten auf und fragte nach dem Serviceheft. Davon schickten wir dann später die entsprechenden Seiten per Email. Nun hat der Vorbesitzer auch nicht alle Checks bei Mercedes machen lassen was natürlich direkt zu, ich sag mal, wenig Optimismus bei der Dame von Mercedes geführt hat. getreu dem Motto: Wäre alles bei Mercedes gemacht worden, dann wäre das nicht passiert.

Übers Wochenende wurde dann ein wenig neugierig und schmiss noch mal die Suchmaschine meiner Wahl an und fand einige berichte von Besitzern bei denen der Tank getauscht wurde weil er rostig und damit undicht war. Dies geschah auf Kosten von Mercedes. Auf Kulanz wie man so schön sagt. Sogar einen Bericht von Vox fand ich auf YouTube.

Also Montag früh bei Mercedes angerufen und mal nachgefragt wie es denn aussieht, warum man uns nicht gesagt hat das es sich um ein bekanntes Problem handelt? Natürlich wollte man dazu keine Aussage machen und bat uns zu warten denn man hätte die örtliche Mercedes Niederlassung angeschrieben und warte auf Rückantwort. Die Frage warum wir denn nicht darüber Informiert wurde nicht beantwortet.

Auf Nachfrage beim lokalen Sterneservice bestätigte dieser die Anfrage und teilte uns mit das er Fotos anfertigen soll und zu Mercedes senden. Also einen Termin für den selben Tag kurz vor dem Mittag ausgemacht und wahrgenommen.

In der Werkstatt wurde ich wieder wegen dem zwar lückenlos gepflegten, aber halt nicht komplett Mercedes, Service Heft angeschaut. Zudem durfte ich wieder erklären was denn sei und auf die Frage warum der bekannte Fehler nicht geprüft wurde gab es auch keine Antwort. Dann ging es für den Wagen über die Montagegrube und die Bodenverkleidung wurde teilweise gelöst und es wurden die Fotos gemacht. Man sagte mir es könnte ein paar Tage dauern bis man eine Entscheidung von Mercedes bekommen würde.

Nachmittags, ich glaub so gegen 16 Uhr, war schon der erste Anruf auf dem heimischen Telefon und dann etwas später der Zweite inklusive Anrufbeantworter Nachricht. Wir sollten den Wagen am nächsten Tag wieder in die Werkstatt bringen und bekämen einen neuen Tank auf Kulanz. Anscheinend war ich wohl am Morgen druckvoll genug um den Prozess nicht einschlafen zu lassen.

Dienstag früh wurde unser Elch dann in die Werkstatt gebracht und am Nachmittag kam der freundliche Anruf das die Reparatur noch bis Mittwoch dauern würde.

Am Mittwoch konnten wir dann unseren Elch abholen. Allerdings wurde auch diesmal kein Kunststofftank verbaut sondern nochmal sein Blechtank. Mal sehen wie lang der nun hält.

 

Seit letztem Sommer bin ich ja stolzer Besitzer eines Weber One Touch Premium Grills.

Bisher habe ich den allerdings eher mäßig als Kugelgrill eingesetzt. Klar, man kann das Baguette zum Essen direkt mit in die Kugel legen, auch Würstchen und Fleisch bekommen beim Grillen mit geschlossenem Deckel einen besonderen Geschmack, aber es wurde mal Zeit für ein richtiges Stück Fleisch.

Also wurde am Samstag mal ein Stück Schweinehals, oder auch Schweinenacken gegrillt. Das dauert wein wenig, lohnt sich aber.

Gewürzt wurde Morgens erst mal mit einer Mischung aus frischem Rosmarin, frischem Thymian, dazu Paprikapulver Edelsüß, Pfeffer aus der Mühle und grobes Meersalz. Das alles wurde im Mörser zerrieben und dann auf dem Fleisch verteilt.

 

Am Nachmittag ging es dann an weiter. Aus frischem Rosmarin, frischem Thymian mit einer kleinen Chilischote, Meersalz, 3 Zehen Knoblauch einem großen Schuss Olivenöl und einem kleinen Schuss Rotwein wurde mit Hilfe des Pürierstabs eine Marinade. Damit wurde kurz vor dem Grillen und ca. alle 20 Minuten während des Grillen das Fleisch bepinselt.

 

Gegrillte wurde mit einer Ladung Holzkohlebriketts die sich nach dem Anzünden in zwei praktischen Kohlekörben Platz fanden. Die Kohle kam an die Seite und dazwischen eine Porzellanschale (oftmals werden hier auch Alu-Schalen verwendet, aber meine Schale kann ich wiederverwenden) mit gewürfeltem Lauch, Knollensellerie, Möhren, Petersilienwurzel, Zwiebel, Champignons und Knoblauch. Damit das Gemüse nicht sofort verbrennt kam ein guter Schluck Rotwein drauf. Der verdampft dann langsam während des Grillen und gibt ein tolles Aroma ab.

Der Braten kam in eine Halterung über die Schale, Deckel drauf und Temperatur beobachten. Ich habe darauf geachtet das es um die 170° Grad pendelte. Dazu hat der Weber zum Einen ein eingebautes Thermometer im Deckel, zum Anderen kann man über die Lüftungsschieber im Deckel und im Boden die Hitze ein wenig regulieren.

Nach knapp einer Stunde kamen eingeweichte Hickory Holzchips direkt auf die Kohlen.

Da ich kein Fleischthermometer zur Hand hatte musste ich mich auf mein Gefühl verlassen und es täuschte mich zum Glück nicht. Nach etwas mehr als drei Stunden kam der Braten dann raus aus dem Grill und durfte sich ausruhen während ich aus dem Inhalt der Porzellanschale (Gemüse, Rotwein, Bratensaft) eine Soße zog.

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Blogg dein Buch startet am 14. Januar 2013 ein Experiment. Zusammen mit dem  Antje Kunstmann Verlag gibt es eine exklusive Lesung des Buchs “Der Tod bin ich” von Max Bronski.

 

DER TOD BIN ICH

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von Max Bronski

Ein verträumter Gutsverwalter, der durch einen skrupellosen Mord aus seiner beschaulichen Idylle gerissen wird. Ein junger Kernphysiker, der sich im Intrigenspiel des Kalten Krieges verfängt. Eine Formel, die möglicherweise die gesamte Menschheit gefährdet. Drei ehemalige Agenten der Supermächte, die sich auf eine letzte Mission begeben …

Zu sehen bzw. zu hören gibt es das Ganze hier im Blog.

Gelsen wird von Tim Bergmann.

Einfach nur Wow!

“What you see in the videos below has been captured live and is not the result of any special effects added in post production”

via

Wer mal ein paar Stunden Zeit hat sollte sich das ansehen. Keine Sorge es ist keine Kochshow sondern eher eine Doku.

Worum geht es? Jamie Oliver hat in England ein Projekt durchgezogen bei dem er das Schulessen umgekrempelt hat von Fertigfutter mit lauter E-Stoffen hin zu richtigem Essen.

Nun ist er in die USA und zwar nach Huntington in West Virgina das laut einer Studie der US Gesundheitsbehörde die die Stadt mit den fülligsten Einwohnern ist. OK, es ist etwas nett ausgedrückt, aber in der Stadt ist es so das die Kinder die dort gerade aufwachsen eine geringere Lebenserwartung voraus gesagt wird als den Eltern dieser Kinder. Woran das liegt? An der Ernährung. Junk Food, jede Menge Zusatzstoffe, einseitig, fettig, alles schön goldbraun Frittieren.

Bei so einigen Szenen kann man nur noch den Kopf schütteln. Pommes zählen als Gemüse, zwei Portionen Brot zum Mittag egal ob das danach gegessen oder weggeschmissen wird, Milch mit mehr Zucker drin als in einer Limonade, getreu dem Motto wenn die Milch süß ist trinken die Kinder wenigstens Milch. Da kriegt man echt einen Krampf.

In sechs Teilen sieht man den Kampf von Jamie Oliver gegen ein System das Kinder fett und krank macht.

Eben im Lawblog von Udo Vetter gefunden

Nebenkosten: Pauschale Kritik reicht nicht

Na wie gut das ich meine Nebenkostenabrechnung auseinander genommen habe und eine lange Liste mit Fehlern zusammengestellt habe.

Als großer Tom Clancy Fan und als ehemaliger Obermaat für mich genau das Richtige.

Meer der Schatten Cover_thumb

“Meer der Schatten” vom Jeff Edwards, erschienen im Kulturverlag Polzer

Beschreibung des Verlags:

Schlage den Feind mit seinen eigenen Waffen…

Für die Fans von Tom Clancy, Stephen Coonts, Joe Buff, und Dale Brown…

Unterlegen… in der Bewaffnung, in der Bewegungsfreiheit und in Gedanken – die einzige Überlebensmöglichkeit liegt im totalen „Über Bord Werfen“ aller bekannten Regeln.
Ein kleiner Unfall in einem deutschen Atomreaktor, eine Attacke biologischer Kriegsführung auf die britische Botschaft in Washington, D. C. und ein geheimes Waffengeschäft führen dazu, dass ein zuverlässiger Alliierter der NATO sich mit einem Schurkenstaat im Nahen Osten verbündet. In einer Welt am Rande des Krieges müssen eine Handvoll von US-amerikanischen Kriegsschiffen eine Flotte an modernsten U-Booten jagen und zerstören.
Ihr Feind ist geübt in Tarnen und Täuschen und außergewöhnlich tödlich. In jeder Hinsicht unterlegen, müssen die Besatzungen der US-amerikanischen Kriegsschiffe all ihre Regeln über Bord werfen und genauso verschlagen und tödlich hinterlistig werden wir ihr Feind.

Meine Meinung:

Man merkt das der Autor in seiner Materie ist. Als ehemaliges Mitglied der US Navy weiß Jeff Edwards genau wovon er schreibt. Zumindest wenn es um die US Seite geht.

Mit großer Detailverliebtheit und viel Hintergrundwissen wird uns eine packende Geschichte über den Kampf einer Gruppe von US Navy Schiffen gegen ein Wolfsrudel deutscher U-Boote geschildert. Die Personen haben alle eine “Geschichte”, sind rund und stimmig. Echte Typen. Ich würde behaupten hier hat sich der Autor an seinen ehemaligen Kameraden und Kameradinnen orientiert.

Im Buch geht es darum das sich der deutsche Bundeskanzler dazu entschlossen hat vier U-Boote der neuesten Generation 212 (im Buch sind es 212B, aktuell sind die 212A) an den Schurkenstaat Siraj (wohl eine Erfindung des Autors um kein konkretes Land zu beschuldigen, warum hat er das nicht auch mit Deutschland gemacht?) und seinen Diktator auszuliefern obwohl gegen Siraj ein Embargo der UNO aktiv ist. Das verbietet allen Mitgliedsstaaten die Waffenlieferung an Siraj. Doch die Deutschen wollen sich nicht an das Embargo halten denn es wird vermutet das Siraj (ein Ölstaat) mit Rohöl bezahlen will. Dieses Öl benötigt Deutschland unbedingt denn sonst würde die Wirtschaft nahe dem Zusammenbruch sein. Deshalb schickt der Kanzler vier U-Boote auf dem Seeweg nach Siraj und der US-Präsident schickt vier Schiffe dagegen. Ein Duell der beiden Gruppen entwickelt sich mit Trickreichen Manövern und viel Spannung.

Die Seegefechte und das Duell der beiden Nationen ist gut aufgebaut. Spannend und Detailreich. Mit überraschenden Blickwinkeln.

Aber leider kann ich mich mit der Rolle der Deutschen in dem Buch nicht ganz anfreunden. Nicht nur weil ich Deutscher bin und man selbst bei relativ geringem Patriotismus jeder Deutsche aufschreien muss wenn wir so dargestellt werden, so sind auch einige Fehler enthalten, die aus meiner Sicht nur daraus resultieren können das viele Amerikaner ein falsches Bild von Deutschland und Europa haben.

Das Deutschland auch mit zwielichtigen Staaten Waffengeschäfte macht dürfte soweit bekannt sein, aber das wir es so nötig haben sogar gegen NATO Partner zu kämpfen ist schon ein wenig weit hergeholt. Eine solche Ölknappheit dürfte in Deutschland wohl weit entfernt sein.

Auch ist die Kommandokette der Deutschen falsch dargestellt, denn vier U-Boote mal eben losschicken wäre wohl keine Geheimoperation und auch nicht so einfach möglich da der deutsche Bundeskanzler (OK im Moment ist es Angie) nur im Verteidigungsfall das Kommando über die Streitkräfte übernimmt.

Es scheint auch so als wenn in den USA jeder Befehl den der Präsident gibt nicht abzulehnen ist egal wie falsch er ist. Gehe ich mal davon aus, denn diese Doktrin überträgt der Autor auch auf die deutschen Streitkräfte. Denen ist es aber sehr wohl gestattet einen Befehl zu verweigern wenn dieser offenkundig Rechtwidrig ist und / oder eine Straftat beinhaltet. In einigen Fällen ist der Gehorsam sogar zu verweigern. In Deutschland kann man sich nicht darauf berufen “Der hat das aber Befohlen”. Den U-Boot Besatzungen ist das wohl so nicht bekannt.

Die Übersetzung kränkelt in meinen Augen auch ein wenig. Dabei hätte man sich mit den Dienstgraden, gerade der US Streitkräfte, mehr Mühe geben können. Mal werden deutsche und mal englische Bezeichnungen verwendet. Ich finde es OK wenn man in der deutschen Übersetzung die Dienstgrade nicht mit Übersetzt und nicht so was wie einen Oberleutnant in der US Navy erschafft. Dafür werden aber die Kapitäne der US Schiffe durchgängig als Captain bezeichnet.

Bei der Anrede des deutschen U-Boot Kommandanten gab es auch den ein oder anderen Fehler, ob der aus der Übersetzung stammt oder auch wieder das Verhalten von US Soldaten auf Deutsche übertragen wurde kann ich nicht sagen, aber es ist nun mal unüblich seinen Kommandanten mit “Sir” anzureden.

Das Buch kam als Ebook zu mir, ein PDF.
Das PDF war frei und es war also möglich mit Calibre das Buch in ein anderes Format zu konvertieren. Ich lese lieber auf meinem Reader oder dem iPhone, aber da macht ein PDF wenig Spaß. Dabei viel mir aber ein unschöner Verarbeitungsfehler auf. Denn die Zeilenumbrüche die im PDF zu sehen sind, sind keine automatischen Umbrüche sondern eingefügte, so das im konvertierten Buch immer Leerzeilen entstanden sind die vor allem beim lesen auf dem iPhone gestört haben. Auf Grund des begrenzten Bildschirms musste man häufiger Blättern als nötig gewesen wäre. Mit der “Speichern als Text” Funktion des Adobe Readers wurden die ganzen Zeilenumbrüche sichtbar, lauter CR LF.

Fazit:
Packendes Buch mit einigen Schwächen. Kann ich aber guten Gewissens weiter empfehlen.

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Meer der Schatten

Das Buch bei Blogg dein Buch: klick

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