Archive for the ‘Lesetipp’ Category

Eben im Lawblog von Udo Vetter gefunden

Nebenkosten: Pauschale Kritik reicht nicht

Na wie gut das ich meine Nebenkostenabrechnung auseinander genommen habe und eine lange Liste mit Fehlern zusammengestellt habe.

Eben beim Spiegel gelesen:
Makler dürfen Lügen

Im konkreten Fall ging es darum das ein Makler die Wohnung in der Anzeige deutlich größer gemacht hat als sie eigentlich ist.
Im Mietvertrag wurde keine Größe der Wohnung festgehalten. Nach dem Einzug stellte der Mieter fest das sein Wohnung nicht so groß ist wie der Makler versprochen hat.

Auf der einen Seite muss ich sagen das der Mieter natürlich reichlich leichtgläubig ist auf eine Anzahl der vermieteten Quadratmeter im Mietvertrag zu verzichten, auf der anderen Seite zeigt dieser Fall wieder mit welchem Berufsstand man es da zu tun hat.

Also wenn ein Makler zu einem sagt “Guten Abend”, dann erst mal aus dem Fenster schauen und prüfen.

Und da hackt der Volker Pispers immer nur auf Anwälten rum.

Aus der Onlineausgabe der New York Sun:

Why I Let My 9-Year-Old Ride the Subway Alone

I left my 9-year-old at Bloomingdale’s (the original one) a couple weeks ago. Last seen, he was in first floor handbags as I sashayed out the door.

Bye-bye! Have fun!

And he did. He came home on the subway and bus by himself.

Was I worried? Yes, a tinge. But it didn’t strike me as that daring, either. Isn’t New York as safe now as it was in 1963? It’s not like we’re living in downtown Baghdad.

Eine Mutter (LENORE SKENAZY) erzählt wie und warum sie ihren 9 jährigen Sohn von Bloomingdale’s mit der U-Bahn und dem Bus hat nach Hause fahren lassen und berichtet über die Reaktionen die ihr entgegen kamen.

Ich muss zugeben, ich bin auch immer wieder hin und hergerissen wenn es um die Freiheit meiner großen Kleinen geht. Aber Recht hat sie.

via Twitter

Mein Drittes Blogg dein Buch:

ReadyPlayerOneCover

“Ready Player One” von Ernest Cline, erschienen im “Random House” Verlag

Beschreibung des Verlags:

Im Jahr 2044 hat die reale Welt für Wade Watts nicht mehr viel zu bieten. Daher flieht er – wie die meisten Menschen – in das virtuelle Utopia von OASIS. Hier kann man leben, spielen und sich verlieben, ohne von der bedrückenden Realität abgelenkt zu werden. Da entdeckt Wade in einem Online-Game den ersten Hinweis auf einen unsagbar wertvollen Schatz, den der verstorbene Schöpfer von OASIS in seiner Cyber-Welt versteckt hat. Plötzlich ist Wade eine Berühmtheit, aber er gerät auch in das Visier eines Killerkommandos – in OASIS und in der Realität. Wade weiß, dass er diese mörderische Hetzjagd nur überleben kann, wenn er das Spiel bis zu seinem ungewissen Ende spielt!

Meine Meinung:
Der Protagonist des Buches, Wade Watts aka. Parzival lebt im heruntergekommenen 21 Jahrhundert, die Ressourcen sind knapp und viele Menschen leben in Ghettos, den sogenannten Stacks (Stapel, wegen der übereinander gestapelten Wohnwagen bzw. Trailer). Doch egal ob arm oder reich, alle flüchten sich in eine virtuelle Realität, die OASIS. Eine Mischung aus allen erdenklichen MMORPG, wie zum Beispiel Wordl of Warcraft und Second Live. Der Erfinder der OASIS stirbt und hinterlässt in bester Programmierertradition ein Easter Egg. Wer die Rätsel löst und die gestellten Aufgaben besteht findet das Ei und erbt die OASIS.
Es entbrennt eine Suche wie sie die Menschheit vorher noch nie gesehen hat. Parzival ist einer der Jäger und erzählt seine Geschichte.

Das Buch strotzt nur so vor 80er Jahre Musik, Filmen, Serien und Spielen. Ernest Cline hat den Erfinder der OASIS, James Halliday, in den Siebzigern zur Welt kommen lassen und dementsprechend hat Halliday seine Jugend in den 80ern verbracht und liebt diese. Dies führt dazu das sich die Figuren im Buch intensiv mit den 80ern befassen müssen um an Hallidays Easter Egg zu gelangen.

Dabei wird das Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig oder schnulzig. Es strotzt vor Überraschungen. Das ein ums andere mal dachte ich den weiteren Verlauf der Geschichte voraus sagen zu können, doch Cline hat die Geschichte so geschrieben das dem nicht so ist. Immer wieder windet sich die Geschichte in eine andere Richtung und auch der “Held” der Geschichte ist nicht der typische Held.

Nicht nur das ich das Buch in, für mich, nahezu Rekordzeit gelesen hab, so musste ich als Kind der 80er alte Spiele hervorkramen (googlen) und auch Musik und Filme der 80er stehen für die nächste Zeit fest auf meinem Plan.

Es braucht aber auch viel (Nerd) Wissen aus den 80ern und 90ern um das Buch zu verstehen. Meine Frau fragte mich ob ich ihr das Buch empfehlen könnte, da ich schließlich so viel Zeit damit verbracht hab. Das musste ich leider verneinen, da das eben angesprochene (Nerd) Wissen nicht vorhanden ist.
Wer aber in den 80ern einen C64, oder ähnliches) besessen hat, der die Worte: Ready Player One und Game Over nur zu gut kennt. Der sich noch daran erinnert was Higscorelisten sind und wie viele Initialen man meist nur angeben durfte, der sollte dieses Buch lesen.

Fazit:
Das wohl nerdigtse Buch das ich je gelesen hab. Für die Generation C-64 schon fast ein muss.

Weiteres:

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Ready Player One: Roman

Das Buch bei Blogg dein Buch: klick

Wer auch Bücher rezensieren möchte kann das hier tun:

BdB-logo-small2

Mein zweites Blogg dein Buch:

023_06750_111501_xxl

“Lasst Kinder wieder Kinder sein” von Michael Winterhoff, erschienen im “Gütersloher Verlagshaus”.

Beschreibung des Verlags:

In seinem neuen Buch wendet sich der erfahrene Kinder- und Jugendpsychiater und Bestsellerautor Michael Winterhoff den Erwachsenen zu und fragt, warum es für immer mehr Erwachsene nicht mehr möglich ist, eine angemessene, von unbewussten Belastungen freie Beziehung zu anderen Menschen – und damit auch zu (ihren) Kindern – aufzubauen.
Für Winterhoff liegt das Kernproblem darin, dass der Mensch seine innere Ruhe verloren hat. Die allgegenwärtige Penetration mit Negativnachrichten – verbunden mit einer vielfachen persönlichen Überforderung durch gesellschaftliche und technische Entwicklungen sowie einer Destabilisierung der eigenen Lebensverhältnisse – erzeugt eine Art Massentraumatisierung: Der Mensch wird rastlos, handelt nicht mehr ruhig und zielgerichtet, findet keinen Weg mehr aus dem sich ständig beschleunigenden Hamsterrad. Psychisch defizitäre, auf Dauer gehetzte Menschen aber werden die Grundpfeiler unseres Zusammenlebens nicht mehr tragen können.
Dabei zerstört Winterhoff zwar das Trugbild einer grenzenlosen Freiheit, in der wir uns heute wähnen, weist aber auch Wege aus dem Dilemma auf. Aus seiner Analyse heraus entwickelt er Alternativen, die eine Rückkehr zum intuitiven Verhalten ermöglichen – auch und vor allem gegenüber unseren Kindern, damit Kinder endlich wieder Kinder sein dürfen.

Meine Meinung:

Auf 205 Seiten beschreibt der Autor wie wir uns im “Hamsterrad” drehen und von der einen Stresssituation in die nächste Hetzen. Wie wir es nicht mehr schaffen in uns zu ruhen. Aber auch wie uns äußere Umstände, Medien und die mediale Ausschlachtung von Katastrophen dazu bringen unausgewogen zu sein und damit die Möglichkeit verlieren objektiv und in Ruhe zu handeln.

Der Titel täuscht ein wenig vor das es sich um einen Erziehungsratgeber handelt. Dem ist aber nicht so. Ich war überrascht wie weit ich im Buch lesen musste um die Verbindung zur Erziehung zu bekommen. Dennoch habe ich mich durch die vorherigen Kapitel gelesen wie ein trockener Schwann den man in die Badewanne wirft.
Zu oft habe ich mich in dem geschriebenen Selbst wiedererkannt. Zu oft habe ich Freunde oder Verwandte vor meinem geistigen Auge genau dieses oder jenes tun sehen.
Natürlich ist es gewollt das man beim Lesen “erschreckt” feststellt das man die beschrieben Verhaltensweisen auch an den Tag legt. Zum Glück kann ich von mir behaupten nicht zu 100% alles zu erfüllen, aber immer noch zu viel.

Der Autor gibt aber, Gott sei dank, keine Ratschläge wie man sich nun zu Verhalten hat, sondern zeigt einem auf was uns belastet, wie wir unausgeglichen werden und regt an sich seine eigenen Gedanken darüber zu machen. Auch da ich das Buch nun durch habe komme ich immer wieder im Gedanken zurück und überlege in ruhigen (ja manchmal habe ich die) Momenten über mich und meine Einstellung nach.

Durch die Hilfe zur Selbsterkenntnis macht der Autor fast alles richtig, denn es gibt keine Musterlösung, keine immer passenden Ratschläge die man in ein Buch drucken kann. Der Leser (oder die Leserin) der (oder die) sich auf das Buch einlässt und fähig und willens ist sich selbst zu erkennen, eigene Fehler  oder Unarten zu sehen, kann sich seinen (oder ihren) eigenen Weg aus dem “Hamsterrad” bahnen und damit in (nahezu) allen (Stress-) Situationen besonnener reagieren weil er in sich viel entspannter ist und nicht sowieso schon auf “180” ist.

 

Fazit:

Ein Ratgeber ohne Ratschläge. Der Autor gibt Hilfe zur Selbsthilfe, man muss sich nur erkennen. Für mich ein absolutes Muss! Auch wenn es aus meiner Sicht in erster Linie um die Selbsterkenntnis der Erwachsenen geht und dadurch das Verhältnis zu den Kindern verbessert wird. Der Untertitel sollte wohl eher der Haupttitel sein: Die Rückkehr zur Intuition

 

Weiteres:

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Lasst Kinder wieder Kinder sein!: Oder: Die Rückkehr zur Intuition

Das Buch bei Blogg dein Buch: klick

Wer auch Bücher rezensieren möchte kann das hier tun:

BdB-logo-small2

Udo Vetter beschreibt in seinem Blog sehr schön wie sogar Anwälte um ihr Geld gebracht werden sollen. Und das im großen Stil

“Fremdgelder”, die es gar nicht gibt

Betrüger haben sich anscheinend international tätige Anwaltskanzleien als Angriffsziele ausgesucht. Die Rechtsanwaltskammer Hamburg veröffentlicht den Erfahrungsbericht eines Anwalts, dessen Sozietät um rund eine halbe Million US-Dollar geprellt werden sollte.

 

Unter dem Titel

Feilen an der Fangtechnik

Auf der Torlinie zeigt sich, welche Länder den Frauenfußball ernst nehmen.

Bringt die Zeit einen recht gut zu lesenden Artikel über Torhüterinnen und die Nachwuchsarbeit in Deutschland.

Na das wäre doch was wenn Karlsruhe mal im Namen des Volkes die Hilfen einkassiert

Karlsruhe prüft den Rettungsschirm

Das Verfassungsgericht verhandelt über die Euro-Hilfen. Die Regierung gibt sich optimistisch – doch Karlsruhe hat schon früher mehr Mitsprache des Parlaments gefordert.

Mit diesem markant provokanten Satz ist ein guter Artikel von Harald Martenstein in der Zeit überschrieben.

Harald Martenstein über die Rache der Wohlhabenden

Worum geht es?

Fast alle Berliner Wohlhabenden mussten in letzter Zeit erleben, dass in ihrer Straße ein Auto angezündet wurde. Es ist in Berlin Mode geworden, dass sogenannte Autonome nachts in die Stadtviertel der Bioesser und Smartphone-Benutzer hineingehen und dort mithilfe brennbarer Flüssigkeiten, meistens Grillanzünder, Autos anstecken. Sie wollen damit politisch etwas ausdrücken, sie wollen ihrem Unbehagen über den Reichtum in unserer Gesellschaft Luft machen. Die Polizei kann nicht viel dagegen tun.

Und weiter

»Wir müssen zurückschlagen«, sagte mir ein Betroffener, ein erfolgreicher Kulturmanager. Wer sage denn, dass der Kampf der Armen gegen die Reichen eine Einbahnstraße sein müsse? Ihm sei aufgefallen, dass in seinen Kreisen, unter den wohlhabenden Kreativen, immer weniger Leute einen Fernseher besäßen.

Wer aber eine Unterschichtwohnung aufsucht, vielleicht, weil der eigene Sohn auf dem Schulweg verprügelt wurde oder weil man eine Rechnung, an der Steuer vorbei, in bar begleichen möchte, der stellt fest, dass dort immer, wirklich immer, ein riesiger und sehr neuer Fernseher steht. Die Unterschicht fährt voll ab auf teure, große Fernseher.

Und das ist erst der Anfang. Weiter geht es hier

PROGRAMMIEREN LERNEN

Computer und Software sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Vielleicht haben Sie sich ja schon einmal gefragt, wie ein Programm erstellt wird, wie es aufgebaut ist, oder ob sie vielleicht sogar selbst lernen könnten, Software zu programmieren. Egal was Ihre Beweggründe sein mögen: die Coding Class des Microsoft Developer Networks (MSDN) möchte Sie bei den ersten Schritten in die aufregende Welt des Programmierens unterstützen.