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Mein Drittes Blogg dein Buch:

ReadyPlayerOneCover

„Ready Player One“ von Ernest Cline, erschienen im “Random House” Verlag

Beschreibung des Verlags:

Im Jahr 2044 hat die reale Welt für Wade Watts nicht mehr viel zu bieten. Daher flieht er – wie die meisten Menschen – in das virtuelle Utopia von OASIS. Hier kann man leben, spielen und sich verlieben, ohne von der bedrückenden Realität abgelenkt zu werden. Da entdeckt Wade in einem Online-Game den ersten Hinweis auf einen unsagbar wertvollen Schatz, den der verstorbene Schöpfer von OASIS in seiner Cyber-Welt versteckt hat. Plötzlich ist Wade eine Berühmtheit, aber er gerät auch in das Visier eines Killerkommandos – in OASIS und in der Realität. Wade weiß, dass er diese mörderische Hetzjagd nur überleben kann, wenn er das Spiel bis zu seinem ungewissen Ende spielt!

Meine Meinung:
Der Protagonist des Buches, Wade Watts aka. Parzival lebt im heruntergekommenen 21 Jahrhundert, die Ressourcen sind knapp und viele Menschen leben in Ghettos, den sogenannten Stacks (Stapel, wegen der übereinander gestapelten Wohnwagen bzw. Trailer). Doch egal ob arm oder reich, alle flüchten sich in eine virtuelle Realität, die OASIS. Eine Mischung aus allen erdenklichen MMORPG, wie zum Beispiel Wordl of Warcraft und Second Live. Der Erfinder der OASIS stirbt und hinterlässt in bester Programmierertradition ein Easter Egg. Wer die Rätsel löst und die gestellten Aufgaben besteht findet das Ei und erbt die OASIS.
Es entbrennt eine Suche wie sie die Menschheit vorher noch nie gesehen hat. Parzival ist einer der Jäger und erzählt seine Geschichte.

Das Buch strotzt nur so vor 80er Jahre Musik, Filmen, Serien und Spielen. Ernest Cline hat den Erfinder der OASIS, James Halliday, in den Siebzigern zur Welt kommen lassen und dementsprechend hat Halliday seine Jugend in den 80ern verbracht und liebt diese. Dies führt dazu das sich die Figuren im Buch intensiv mit den 80ern befassen müssen um an Hallidays Easter Egg zu gelangen.

Dabei wird das Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig oder schnulzig. Es strotzt vor Überraschungen. Das ein ums andere mal dachte ich den weiteren Verlauf der Geschichte voraus sagen zu können, doch Cline hat die Geschichte so geschrieben das dem nicht so ist. Immer wieder windet sich die Geschichte in eine andere Richtung und auch der “Held” der Geschichte ist nicht der typische Held.

Nicht nur das ich das Buch in, für mich, nahezu Rekordzeit gelesen hab, so musste ich als Kind der 80er alte Spiele hervorkramen (googlen) und auch Musik und Filme der 80er stehen für die nächste Zeit fest auf meinem Plan.

Es braucht aber auch viel (Nerd) Wissen aus den 80ern und 90ern um das Buch zu verstehen. Meine Frau fragte mich ob ich ihr das Buch empfehlen könnte, da ich schließlich so viel Zeit damit verbracht hab. Das musste ich leider verneinen, da das eben angesprochene (Nerd) Wissen nicht vorhanden ist.
Wer aber in den 80ern einen C64, oder ähnliches) besessen hat, der die Worte: Ready Player One und Game Over nur zu gut kennt. Der sich noch daran erinnert was Higscorelisten sind und wie viele Initialen man meist nur angeben durfte, der sollte dieses Buch lesen.

Fazit:
Das wohl nerdigtse Buch das ich je gelesen hab. Für die Generation C-64 schon fast ein muss.

Weiteres:

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Ready Player One: Roman

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