Posts tagged ‘Essen und Trinken’

Da heißt es so schön in der Werbung “leckere Gewürze”. Schaut man dann mal auf die Zutatenliste, dann sieht man das im Beutel mehr Hefeextrakt drin steckt als Kräuter. Das sind nämlich wahnsinnige  3,7%.

Das nennt man doch mal lecker Kochen. Da Lernen die Kinder was fürs Leben.

MAGGI Saftig aus dem Ofen Hackbällchen mit Kartoffeln

 

Seit letztem Sommer bin ich ja stolzer Besitzer eines Weber One Touch Premium Grills.

Bisher habe ich den allerdings eher mäßig als Kugelgrill eingesetzt. Klar, man kann das Baguette zum Essen direkt mit in die Kugel legen, auch Würstchen und Fleisch bekommen beim Grillen mit geschlossenem Deckel einen besonderen Geschmack, aber es wurde mal Zeit für ein richtiges Stück Fleisch.

Also wurde am Samstag mal ein Stück Schweinehals, oder auch Schweinenacken gegrillt. Das dauert wein wenig, lohnt sich aber.

Gewürzt wurde Morgens erst mal mit einer Mischung aus frischem Rosmarin, frischem Thymian, dazu Paprikapulver Edelsüß, Pfeffer aus der Mühle und grobes Meersalz. Das alles wurde im Mörser zerrieben und dann auf dem Fleisch verteilt.

 

Am Nachmittag ging es dann an weiter. Aus frischem Rosmarin, frischem Thymian mit einer kleinen Chilischote, Meersalz, 3 Zehen Knoblauch einem großen Schuss Olivenöl und einem kleinen Schuss Rotwein wurde mit Hilfe des Pürierstabs eine Marinade. Damit wurde kurz vor dem Grillen und ca. alle 20 Minuten während des Grillen das Fleisch bepinselt.

 

Gegrillte wurde mit einer Ladung Holzkohlebriketts die sich nach dem Anzünden in zwei praktischen Kohlekörben Platz fanden. Die Kohle kam an die Seite und dazwischen eine Porzellanschale (oftmals werden hier auch Alu-Schalen verwendet, aber meine Schale kann ich wiederverwenden) mit gewürfeltem Lauch, Knollensellerie, Möhren, Petersilienwurzel, Zwiebel, Champignons und Knoblauch. Damit das Gemüse nicht sofort verbrennt kam ein guter Schluck Rotwein drauf. Der verdampft dann langsam während des Grillen und gibt ein tolles Aroma ab.

Der Braten kam in eine Halterung über die Schale, Deckel drauf und Temperatur beobachten. Ich habe darauf geachtet das es um die 170° Grad pendelte. Dazu hat der Weber zum Einen ein eingebautes Thermometer im Deckel, zum Anderen kann man über die Lüftungsschieber im Deckel und im Boden die Hitze ein wenig regulieren.

Nach knapp einer Stunde kamen eingeweichte Hickory Holzchips direkt auf die Kohlen.

Da ich kein Fleischthermometer zur Hand hatte musste ich mich auf mein Gefühl verlassen und es täuschte mich zum Glück nicht. Nach etwas mehr als drei Stunden kam der Braten dann raus aus dem Grill und durfte sich ausruhen während ich aus dem Inhalt der Porzellanschale (Gemüse, Rotwein, Bratensaft) eine Soße zog.

Wer mal ein paar Stunden Zeit hat sollte sich das ansehen. Keine Sorge es ist keine Kochshow sondern eher eine Doku.

Worum geht es? Jamie Oliver hat in England ein Projekt durchgezogen bei dem er das Schulessen umgekrempelt hat von Fertigfutter mit lauter E-Stoffen hin zu richtigem Essen.

Nun ist er in die USA und zwar nach Huntington in West Virgina das laut einer Studie der US Gesundheitsbehörde die die Stadt mit den fülligsten Einwohnern ist. OK, es ist etwas nett ausgedrückt, aber in der Stadt ist es so das die Kinder die dort gerade aufwachsen eine geringere Lebenserwartung voraus gesagt wird als den Eltern dieser Kinder. Woran das liegt? An der Ernährung. Junk Food, jede Menge Zusatzstoffe, einseitig, fettig, alles schön goldbraun Frittieren.

Bei so einigen Szenen kann man nur noch den Kopf schütteln. Pommes zählen als Gemüse, zwei Portionen Brot zum Mittag egal ob das danach gegessen oder weggeschmissen wird, Milch mit mehr Zucker drin als in einer Limonade, getreu dem Motto wenn die Milch süß ist trinken die Kinder wenigstens Milch. Da kriegt man echt einen Krampf.

In sechs Teilen sieht man den Kampf von Jamie Oliver gegen ein System das Kinder fett und krank macht.

Den gab es in Boston für eine Sci-Fi Convention. Auf die würde man mich normalerweise nie kriegen, auch wenn ich auf das ein oder andere stehe, aber dafür wäre ich da auch hingegangen.

StormtrooperCake

VRYQOh

Hier ein Album mit dem Making Of

Hergestellt wurde der Kuchen von Amanda Oakleaf

Lässt sich zwar mit meiner momentanen Diät Ernährungsumstellung nicht vereinbaren, aber geil.

Lange wollte ich das ja nicht wirklich wahr haben, aber irgendwann muss man der Realität ins Auge blicken und beim Blick in den Spiegel erkennen das das wohl eine “Rundung” zu viel am männlichen Körper dran ist.

Die Waage ist dann auch noch so fies nett bestätigt den Eindruck. Also dringend Zeit zu handeln.

Auch wenn meine 89 kg verteilt auf 185 cm noch nicht wahnsinnig viel sind, so sind es doch mal bestimmt 10 Kilo zu viel, für mich eher 11 da ich mich dunkel erinnern kann das 78 kg bei mir ganz gut aussehen.

Und dann kommt ja die Qual der Wahl wie man die zu vielen Pfunde bzw. Kilos los werden möchte und am besten auch verhindert das die dauerhaft wieder raufklettern.

Ich habe mich für Weight Watchers (kurz WW) entschieden und zwar für die Online Variante. Das heißt ich gehe zu keinen Treffen habe aber eine große Menge an Tools online zur Verfügung um zu sehen was ich esse, wie viel ich esse und wie sich das auf mein Gewicht auswirkt.

Mit ein wenig Übung wird das Punktezählen auch nicht zur Qual sondern geht leicht von der Hand. Es lassen sich eigene Lebensmittel eingeben, Favoriten speichern und ganze Menüs abspeichern. Mal ganz von den tausenden von Lebensmitteln die schon erfasst sind und den tausenden von Rezepten.

Ich habe zwar erst am Samstag angefangen, kann jetzt aber schon sagen  das ich mich seit dem mit meinem Essen wieder mehr auseinander gesetzt habe.

Warum habe ich mich für WW entschieden? Ganz einfach. Ich will keine Diät machen sondern meine Ernährung dauerhaft umstellen. Ich will beim Abnehmen auf nichts verzichten müssen.
Also ist WW für mich das Ideale. Ich stelle meine tägliche Ernährung dauerhaft um. Esse und Genieße bewusster. Und ich darf sogar mal Schokolade essen, ein Bier trinken oder auch auswärts Essen und und und.

via 11tech

OK, ist RTL II, aber die Kochprofis sind schon sehr lustig. Und heute zeigen die eine Folge aus dem schönen Eckental.

Wer sich jetzt fragt, wer oder was ist Eckental?

Dem sei gesagt das es bald mein neues Zuhause ist und auch mein neuer Arbeitgeber dort ansässig ist.

Auf jeden Fall haben die Kochprofis die Ratsstubn besucht. Dann kann ich heute Abend mal schauen ob es sich lohnt dort mal einzukehren ;)

Erdbeerjogurt:Nur einer ist sehr gut

Stiftung Warentest hat “Erdbeerjogurts” getestet und leitet den Artikel ein mit:

Beim Test des beliebtesten Jogurts der Deutschen hat ein Schweizer die Nase vorn: Der sehr gute Swiss Yogurt Erdbeere von Emmi. Nur er schmeckt nach frischen Erdbeeren – ganz ohne Aromazusatz. Bekannte deutsche Marken wie Bauer, Danone, Ehr­mann, Landliebe, Müller und Zott überzeugen nicht. Sie sind aromatisiert und haben mit dem Ge­schmack von Erdbeeren nur wenig zu tun.

Verwundert mich irgendwie nicht. Allerdings sowas wie:

Zu den Schlechtesten gehört der Weihenstephan Rahmjoghurt

Hätte ich jetzt nicht gedacht.

Auch das in einem Erdbeerjogurt Aroma aus Zimtrinde steckt finde ich schon verwunderlich.

Der “Lidl/Biotrend Bio Joghurt Erdbeer” ist Zweiter im Test geworden und wohl dann meine Wahl für die Zukunft.

Da wollte ich mal mutig und Gesundheitsbewusst sein und wurde leider enttäuscht.

Ich hatte mir bei Netto eine “Viva Vita Thaisuppe” mitgenommen. Man könnte es eher als Brühe mit ein klitzekleines bisschen Einlage sehen. “Frisch und Pikant” soll die Suppe sein. Wobei die Frische durch den Einsatz von Ananassaft bzw. Konzentrat erreicht werden soll. Allerdings wird die Suppe dadurch sehr süß. Das Hühnerfleisch das drin sein soll habe ich auch gefunden allerdings ist es sehr Trocken, vielleicht hat man hier auf industrielles Trockenfleisch gesetzt. Ansonsten gab es noch Morcheln und Paprika.

Geschmacklich war es echt nicht der Hit und ich habe wohl mehr davon gegessen aus puren Hunger als aus Appetit. Werde ich wohl nicht wieder holen. Wobei ich vielleicht so mutig sein werde und den anderen Sorten eine Chance gebe. Irgendwann mal.

Foto: FDDB