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Erziehungsratgeber sind ja so eine Sache, dennoch fand ich es mal interessant mir einen reinzuziehen.

DasErziehungsChaos

“Meer der Schatten” vom Jürgen Holtkamp, erschienen im Verlag Butzon & Becker

Beschreibung des Verlags:

Noch nie war Erziehung so schwierig wie heute. Der komplexe Wandel unserer Gesellschaft, die Ausdifferenzierung in ganz unterschiedliche soziale Milieus, stellt viele Erziehungsgewissheiten auf den Prüfstand und Eltern vor die Frage, welche Werte und Normen sie ihren Kindern vermitteln wollen. Welche gesellschaftlichen Einflüsse müssen in die eigene Erziehungsarbeit einbezogen werden, vor welchen gilt es Kinder zu schützen? Jürgen Holtkamp hat sich an eine Bestandsaufnahme gewagt und auf die Suche nach Prioritäten gemacht, die über die sozialen Milieus hinweg ihre Gültigkeit bewahren.

Meine Meinung:

Ich muss zugeben, Ratgebern, vor allem Erziehungsratgebern, stehe ich eher Kritisch gegenüber. Das dass Berechtigt ist zeigt sich am Vorliegenden Exemplar.
Nach einer noch halbwegs nachvollziehbaren Einleitung, Situationen die man kennt oder schon mal von gehört hat, driftet es sehr ins Trockene ab. Es wird gerne und oft mit Buzzwords (Killerspiele, Komasaufen, etc.) um sich geworfen ohne aber konstruktiv auf die Probleme einzugehen die damit einhergehen, geschweige denn Hilfestellung für Eltern deren Kinder in eine Gruppe geraten ist die man sich für sein Kind nicht wünscht und das Gefühl hat das Kind versaut sich seine Zukunft.

Seitenlang wird staubtrocken über die verschiedenen Erziehungsmilieus, allerdings wiederum ohne auch nur den Ansatz zu machen dem geneigten Leser zu helfen ob und wie man etwas ändern könnte. Hier hört dann der Lesegenuss auf und man muss sich schon zwingen weiterzulesen, allerdings schwindet die Hoffnung auf Hilfe, konstruktive Kritik, irgendeinen Lichtblick, von Seite zu Seite. Zurück bleibt man verstört, gelangweilt und auch nicht schlauer als Vorher.

Mit viel Selbstreflektion kann man noch ein paar Ansätze selbst erarbeiten wenn man sich als Eltern mal einige tägliche Situationen aus der „Erzählerperspektive“ ansieht, wie sie anfänglich im Buch beschrieben sind.

Generell bin ich nicht besonders gläubig und die vielen Anmerkungen des Autors über die wichtige Rolle des Glaubens in der Erziehung und wie wichtig dies für Kinder ist halte ich für übertrieben und überzogen.

Wer wirklich Hilfe mit seinen Kindern benötigt sollte sich an seinen Kinder- oder Jugendarzt wenden. Ebenfalls gibt es viele Beratungsstellen, ich glaube auch vom Jugendamt, die einem mehr und besser weiterhelfen können. Ein Buch kann sowieso immer nur etwas in ein Schema pressen, vielleicht eine leichte Richtung geben, Denkanstösse, Hilfe worauf man achten sollte. All das fehlt, wie schon geschrieben in diesem Buch. Eine Kategorisierung in welchem Milieu ich mich befinde hilft mir nicht weiter.

Vielleicht habe ich es überlesen, würde aber eher drauf tippen das selbst der einfachste Tipp im Buch nicht vorhanden ist: Interessiere dich für dein Kinde / deine Kinder und rede mit ihm / ihnen.

Fazit: 

Leider so gar nicht zu empfehlen. Trocken und ohne auch nur den Ansatz einer Hilfestellung.

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Das Erziehung Chaos

Das Buch bei Blogg dein Buch: klick

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Blogg dein Buch startet am 14. Januar 2013 ein Experiment. Zusammen mit dem  Antje Kunstmann Verlag gibt es eine exklusive Lesung des Buchs „Der Tod bin ich“ von Max Bronski.

 

DER TOD BIN ICH

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von Max Bronski

Ein verträumter Gutsverwalter, der durch einen skrupellosen Mord aus seiner beschaulichen Idylle gerissen wird. Ein junger Kernphysiker, der sich im Intrigenspiel des Kalten Krieges verfängt. Eine Formel, die möglicherweise die gesamte Menschheit gefährdet. Drei ehemalige Agenten der Supermächte, die sich auf eine letzte Mission begeben …

Zu sehen bzw. zu hören gibt es das Ganze hier im Blog.

Gelsen wird von Tim Bergmann.

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„Finn Vogelschreck. Da lachen ja die Krähen!“ von Thomas Lange, erschienen im „Langenscheidt“ Verlag.

Beschreibung des Verlags:

Weil der kleine Finn Vogelschreck von den fiesen Krähen verspottet wird, macht er sich auf, um zu lernen, wie er schrecklicher werden kann. Doch niemals hätte er erwartet, dass ein Drache ausgerechnet Limonade spuckt oder der König der Tiere davon träumt, Sänger zu werden!

Meine Meinung:

Das Buch liest sich durch die kurzen Reime und wenig Text pro Seite sehr angenehm und die passenden, schön gezeichneten Bilder dazu bieten den Kindern viel zu entdecken. Zum Mitmachen der Kleinen animiert auch dass das letzte Wort auf einer Seite immer als Zeichnung dargestellt ist und man beim ersten Lesen mit den Kindern erraten kann um welches es sich handelt. Bei den weiteren Lesungen kann man dies dann schon mitsprechen lassen. Die kurzen Reime sind eingängig und schon bald können größere Kinder dem Vorleser „helfen“.

Die Figuren sind lustig ausgedacht und zeigen im Ganzen doch das man sich weder von anderen etwas einreden lassen soll, noch das man andere nach dem Aussehen oder dem Ruf beurteilen soll.

Finn findet auf seinem Weg eine furchterregende Vogelscheuche zu werden trifft er auf neue Freunde die alle auf den ersten Blick böse und schrecklich sind.
Ein Drache der gar kein Feuer spucken kann sondern nur Kirschlimonade die Preise verdient hat.
Ein zahnloses Krokodil das auf Brei und Joghurt steht und gerne Zahnarzt wär.
Und zu allem Überfluss entpuppt sich der König der Tiere als wahres Gesangstalent und Klavierspieler.

Alle drei schließen sich Finn nacheinander an um mit ihm weiter zu reisen und das nächste Tier zu treffen vor dem die Menschen Angst haben und weglaufen.
Mit diesen „schrecklichen“ Gestalten kann er dann auch seinen Acker vor den Krähen verteidigen.

Das Buch gehört zu einer schönen Reihe die Langenscheidt „Pingpong-Bücher“ nennt und sich tderzeit bei Kindern mit einem Jahr ansetzt und dann Schrittweise (eineinhalb, zwei, drei und fünf Jahre) fortsetzt. Dabei sind die Geschichten an das Alter angepasst.

Fazit:

Ein schönes (Bilder-)Buch für die Kleinen mit mehr als einer „Moral von der Geschicht'“. Definitiv empfehlenswert.

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Finn Vogelschreck. Da lachen ja die Krähen! (PiNGPONG) – Bilderbuch

Das Buch bei Blogg dein Buch: klick

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Da ich mich privat gerade mit dem CMS Joomla beschäftige kam die Aktion mir gerade Recht:

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“Praxiswissen Joomla! 2.5” vom Tim Schürmann, erschienen im Verlag “O’Reilly”

Beschreibung des Verlags:

Wenn Sie einerseits ein Content-Management-System mit großem Funktionsumfang suchen, andererseits aber nicht erst ein Studium absolvieren möchten, um es beherrschen zu können — dann sind Sie bei Joomla! richtig. Joomla! kann viel, ist bei wachsender Mächtigkeit aber benutzbar geblieben. Was nicht heißt, dass es selbsterklärend ist!

Lassen Sie sich Joomla! von Tim Schürmann erklären: Er begleitet Sie von den ersten Schritten mit Joomla! bis zum fertigen modernen Webauftritt am Beispiel eines Kinoportals. Er beschreibt Installation und Backend, die Benutzerverwaltung, das Ändern des Look-and-Feels durch Templates sowie die Verwendung existierender und das Entwickeln eigener Erweiterungen. Durch seine zahlreichen Tipps und Tricks zu Mehrsprachigkeit, Barrierefreiheit, Suchmaschinenoptimierung und zu Backups und Sicherheit werden Sie schnell zum echten Joomla!-Profi.

Die Version 2.5 hat noch einmal tolle Neuerungen gebracht: Die Benutzer- und Kategorienverwaltung ist flexibler geworden, die Mehrsprachigkeit wird besser unterstützt, es gibt mehr Gestaltungsmöglichkeiten — Hunderte von kleinen Verbesserungen, die in diesem Buch beschrieben werden.

Meine Meinung:

Das Buch verteilt 19 Kapitel auf vier Teile, Installation und Einstieg, Einen Internetauftritt erstellen, Joomla! Erweitern und Tipps und Tricks.

Dabei bedenkt der Autor das es sich beim Leser um einen Einsteiger in Sachen Joomla! und CMS generell handeln könnte. Die Einführungskapitel sind aber so gehalten das derjenige der schon etwas in der Materie unterwegs ist gezielt überspringen kann. Allerdings lohnt auch für den etwas erfahrenen Leser zumindest das Querlesen solcher Kapitel. Gerade für Umsteiger von einer älteren Joomla! Version hält die 2.5 einige Änderungen parat.

Wenn es dann darum geht das CMS mit Leben zu füllen kommt wie immer ein Beispiel zum Einsatz, hier ist es ein Kinoportal bei dem es um Rezensionen zu Filmen geht. Das Beispiel ist aus meiner Sicht so gehalten das man mit ein wenig Aufmerksamkeit direkt seine eigene Idee umsetzen kann und dabei das Beispiel als Vorlage nimmt.

Sehr schade finde ich es dass es im Kapitel Templates als Beispiel ein tabellenbasiertes Template erstellt wird. Wenige Kapitel später gibt es nämlich Tipps und Tricks zum Thema Barrierefreiheit. Für die Barrierefreiheit ist es wichtig das Tabellen nur da eingesetzt werden wo sie wirklich nötig sind. Und als Layout sind sie ja schon seit Jahren überholt. Die Seiten hätte man sich besser direkt gespart und nur ein <div> -basiertes Template spendiert. Lässt sich später auch schöner ausbauen. Gut ist für ein Einstiegsbuch auf jeden Fall die Einführung in die Template Parameter.

Ansonsten werden noch einige Komponenten vorgestellt und installiert die natürlich Thematisch zum Kinoportal passen. Forum, Kommentare, Community Builder etc.

Auch die Migration bzw. die Aktualisierung einer Joomla! Installation < 2.5 bekommt am Ende des Buches ein eigenes Kapitel und zeigt wie dem Leser der schon eine bestehende Joomla! Installation die Möglichkeiten und Fallstricke auf.

Besonders gut finde ich die Übersichten über die Symbole die einem immer wieder begegnen. Da ist es vor allem für Anfänger gut diese Übersicht zu haben.

Fazit:
Ein guter Einstieg und Überblick in das CMS Joomla!. Wer eigene Templates, Module etc. entwickeln möchte sollte sich dazu entsprechende Fachliteratur kaufen.

Zu kaufen gibt es das Buch hier: O’Reillys basics: Praxiswissen Joomla! 2.5

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Mein nächstes Buch habe ich nicht für mich bestellt sondern für meine Frau:

„Nathalie küsst“ von David Foenkinos erschienen im Verlag „C.H.Beck“

Beschreibung des Verlags:

Nathalie und François sind ein Paar wie aus dem Märchenbuch, mit Feingefühl und Geschmack. Doch eines Tages kommt François nicht vom Joggen zurück, eine Blumenhändlerin überfährt ihn. Die schöne Nathalie muss fortan allein durchs Leben gehen, sich der Neugier der Kollegen und der Avancen ihres Chefs Charles in der schwedischen Firma, in der sie als leitende Angestellte arbeitsbesessen über der Akte 114 brütet, erwehren. Als der unscheinbare Quotenschwede Markus ihr Büro betritt, packt sie ihn unvermittelt und küsst ihn. Markus, konsterniert, geht aufs Ganze, eine Liebesgeschichte beginnt, wie sie purer, zärtlicher und empfindsamer nicht sein kann. Während in der Firma die Gerüchteküche brodelt und Charles zu brutalen Maßnahmen greift, begeben sich Nathalie und Markus auf die Flucht in den Garten der Großmutter, zurück zu den Ursprüngen von Kindheit und der gemeinsamen Lieblingssüßigkeit PEZ – und lassen sich von der Liebe überraschen. Voller Anspielungen mit hohem Wiedererkennungswert für alle Fans schreibt Foenkinos hier seine bisher schönste Liebesgeschichte.

Die Meinung meiner Frau:

Das Buch erzählt uns von Nathalie, der Hauptperson des Buches, wie sie ihrem Schicksal François begegnet und ihr Leben den perfekten Lauf nimmt bis das Schicksal sich gegen François und Nathalie entscheidet.
Der Blumenstrauss der eine Verlobung besiegeln soll besiegelt das Ende dieses Märchens. Schicksal eben.
Ganz zur Freude Ihres Chefs Charles ist Nathalie wieder Single und er hofft auf seine Chance. Bis das Schicksal wieder zu schlägt und den unscheinbaren Markus in ihr Büro schickt, den Nathalie küsst ohne es überhaupt war zunehmen.
Von da an beginnt ein romantischer Kampf von Markus und ein erbitterter Kampf von Charles um Nathalie. Doch diese lässt sich nicht so leicht erwärmen um dann umso verliebter mit Markus reiß aus zu nehmen.

Anfänglich zieht sich die Geschichte schwer durch die Seiten und die Versuchung das Buch wieder Beiseite zu legen war groß. Doch als die Geschichte mit dem Schicksalsschlag (François Tod) fahrt auf nimmt steigert sich auch die Neugierde auf die nächste Seite.

Anstrengend sind allerdings die Definitionen aus dem Larousse, die Sternchen Texte in der Fußzeile und die vielen Randinformationen die für den Fortang der Geschichte nicht Notwendig sind. Sowie eine Szene die im Stil eines Drehbuchs geschrieben und damit schwer lesbar ist. Die Aufteilung von 238 auf 117 Kapitel erschliesst sich mir auch nach der Lektüre nicht.

Das Buch könnte etwas mehr Kitsch vertragen, könnte etwas liebevoller gezeichnet werden.

Die Geschichte selbst ist sehr schön und spannend erzählt, doch leider wenig überraschend. Idee hätte mehr potential gehabt. Der Einband verrät zu viel.

Es ist schön zu sehen wie das ungleiches Paar zu einander findet.

Fazit:

Ein tolles Buch für Leute die das sonnige Gemüt der Franzosen lieben und den kühlen Skandinaviern etwas abgewinnen können.

Weiteres:

 

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Nathalie küsst. Buch zum Film

Das Buch bei Blogg dein Buch: klick

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Da habe ich so oft beim Verschenken meiner Bücher erzählt das am Montag dem 23. April der Welttag des Buches ist und ausgerechnet ich vergesse dann gestern darüber zu bloggen!

Naja, besser spät als nie!

Ich hatte mich ja erfolgreich als Buchschenker beworben und habe am letzten Donnerstag mein Paket in der Bücherecke am Rathaus abgeholt. Was mich positiv überrascht hat ist das in einer Gemeinde mit knapp 15.000 Einwohnern 9 Bücherpakete angekommen sind.

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Am Freitag habe ich mich dann direkt auf meine Mission begeben und die ersten Bücher unter das Lesevolk gebracht. Ich habe zwar noch nicht alle Bücher verteilt, aber ich arbeite dran.

Wie schon geschrieben darf ich als Buch-Schenker in Aktion treten.

Ich hatte ich für die Bücher

  • About a Boy – Nick Hornby
  • Mondscheintarif – Ildikó von Kürthy
  • Die Sünder der Engel – Charlotte Link beworben

Geworden ist es “Mondscheintarif”:

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Sie findet sich nicht schwierig, sondern interessant. Ihre beste Freundin hat die größeren Brüste – und ist trotzdem ihre beste Freundin. Cora Hübsch ist 33. Alt genug, um zu wissen, dass man einen Mann niemals nach dem ersten Sex anrufen darf. Also tut sie das, was eine Frau tun muß: Sie wartet. Auf seinen Anruf. Stundenlang. Bis sich ihr Leben verändert. Zum Mondscheintarif.

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Mondscheintarif

Ich wollte über die Aktion eigentlich schon vor einer ganzen Weile schreiben. Naja.

Am 9. Februar 2012 bin ich beim Ostwestfalen über die Aktion gestolpert und fand die so interessant das ich mich auch als Buch-Schenker beworben hab.

Aber mal von Vorne:

Am 23. April ist der Welttag des Buches und das wird mit einer tollen Aktion gefeiert. 33.333 Buch-Schenker durften sich aus 25 Büchern einen Titel auswählen und bekommen diesen dann 30 mal kostenfrei zur Verfügung gestellt und können diesen an Leseratten und Lesemuffel verschenken.

Begleitet wird das Ganze von einigen Sponsoren die die Aktion erst möglich machen und deshalb möchte ich diese auch kurz erwähnen:

  • 20 Verlage, die 1 Million Bücher produzieren und den Schenkern kostenlos zur Verfügung stellen: Aufbau, Blanvalet, btb, Carlsen, Droemer Knaur, dtv, Goldmann, Hanser/Deuticke, Heyne, Hoffmann und Campe, Insel, Kiepenheuer & Witsch, Klett-Cotta, Knaus, Kunstmann, Piper, Rowohlt, S. Fischer, Suhrkamp, Ullstein

  • 25 Autorinnen und Autoren, die ihre Texte kostenlos zur Verfügung stellen

  • Stiftung Lesen und Börsenverein des Deutschen Buchhandels

  • World Book Night als Inspirationsquelle für die Lesefreunde-Aktion

  • Deutscher Bibliotheksverband und Sankt Michaelsbund mit ihren Mitgliedsbibliotheken als Abholorte für die Buchpakete

  • Sortimenter-Ausschuss im Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit seinen Buchhandlungen als Abholorte für die Buchpakete.

  • Thalia Buchhandelsgruppe, die ihre 240 Buchhandlungen deutschlandweit als Abholorte für Schenker zur Verfügung stellt, die Aktion mit Aktivitäten in den Läden und auf ihren Online-Kanälen begleitet und sie als Premiumpartner auch finanziell unterstützt

  • Lovelybooks.de – Das Lesenetzwerk

  • Deutsche Post, bereits seit 3 Jahren Hauptpartner des Welttags des Buches

  • Arvato AG, die den Druck und die Logistik der Bücher für Bibliotheken und Buchhandlungen als Abholorte organisiert

  • Edel AG

  • 33.333 Buch-Schenker

  • Eine Vielzahl lesebegeisterter Ehrenamtlicher

Ich bekomme dann rechtzeitig zum Tag des Buches die Exemplare in die lokale Buchhandlung geliefert und kann dann mit dem Schenken beginnen!

Mein zweites Blogg dein Buch:

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“Lasst Kinder wieder Kinder sein” von Michael Winterhoff, erschienen im “Gütersloher Verlagshaus”.

Beschreibung des Verlags:

In seinem neuen Buch wendet sich der erfahrene Kinder- und Jugendpsychiater und Bestsellerautor Michael Winterhoff den Erwachsenen zu und fragt, warum es für immer mehr Erwachsene nicht mehr möglich ist, eine angemessene, von unbewussten Belastungen freie Beziehung zu anderen Menschen – und damit auch zu (ihren) Kindern – aufzubauen.
Für Winterhoff liegt das Kernproblem darin, dass der Mensch seine innere Ruhe verloren hat. Die allgegenwärtige Penetration mit Negativnachrichten – verbunden mit einer vielfachen persönlichen Überforderung durch gesellschaftliche und technische Entwicklungen sowie einer Destabilisierung der eigenen Lebensverhältnisse – erzeugt eine Art Massentraumatisierung: Der Mensch wird rastlos, handelt nicht mehr ruhig und zielgerichtet, findet keinen Weg mehr aus dem sich ständig beschleunigenden Hamsterrad. Psychisch defizitäre, auf Dauer gehetzte Menschen aber werden die Grundpfeiler unseres Zusammenlebens nicht mehr tragen können.
Dabei zerstört Winterhoff zwar das Trugbild einer grenzenlosen Freiheit, in der wir uns heute wähnen, weist aber auch Wege aus dem Dilemma auf. Aus seiner Analyse heraus entwickelt er Alternativen, die eine Rückkehr zum intuitiven Verhalten ermöglichen – auch und vor allem gegenüber unseren Kindern, damit Kinder endlich wieder Kinder sein dürfen.

Meine Meinung:

Auf 205 Seiten beschreibt der Autor wie wir uns im “Hamsterrad” drehen und von der einen Stresssituation in die nächste Hetzen. Wie wir es nicht mehr schaffen in uns zu ruhen. Aber auch wie uns äußere Umstände, Medien und die mediale Ausschlachtung von Katastrophen dazu bringen unausgewogen zu sein und damit die Möglichkeit verlieren objektiv und in Ruhe zu handeln.

Der Titel täuscht ein wenig vor das es sich um einen Erziehungsratgeber handelt. Dem ist aber nicht so. Ich war überrascht wie weit ich im Buch lesen musste um die Verbindung zur Erziehung zu bekommen. Dennoch habe ich mich durch die vorherigen Kapitel gelesen wie ein trockener Schwann den man in die Badewanne wirft.
Zu oft habe ich mich in dem geschriebenen Selbst wiedererkannt. Zu oft habe ich Freunde oder Verwandte vor meinem geistigen Auge genau dieses oder jenes tun sehen.
Natürlich ist es gewollt das man beim Lesen “erschreckt” feststellt das man die beschrieben Verhaltensweisen auch an den Tag legt. Zum Glück kann ich von mir behaupten nicht zu 100% alles zu erfüllen, aber immer noch zu viel.

Der Autor gibt aber, Gott sei dank, keine Ratschläge wie man sich nun zu Verhalten hat, sondern zeigt einem auf was uns belastet, wie wir unausgeglichen werden und regt an sich seine eigenen Gedanken darüber zu machen. Auch da ich das Buch nun durch habe komme ich immer wieder im Gedanken zurück und überlege in ruhigen (ja manchmal habe ich die) Momenten über mich und meine Einstellung nach.

Durch die Hilfe zur Selbsterkenntnis macht der Autor fast alles richtig, denn es gibt keine Musterlösung, keine immer passenden Ratschläge die man in ein Buch drucken kann. Der Leser (oder die Leserin) der (oder die) sich auf das Buch einlässt und fähig und willens ist sich selbst zu erkennen, eigene Fehler  oder Unarten zu sehen, kann sich seinen (oder ihren) eigenen Weg aus dem “Hamsterrad” bahnen und damit in (nahezu) allen (Stress-) Situationen besonnener reagieren weil er in sich viel entspannter ist und nicht sowieso schon auf “180” ist.

 

Fazit:

Ein Ratgeber ohne Ratschläge. Der Autor gibt Hilfe zur Selbsthilfe, man muss sich nur erkennen. Für mich ein absolutes Muss! Auch wenn es aus meiner Sicht in erster Linie um die Selbsterkenntnis der Erwachsenen geht und dadurch das Verhältnis zu den Kindern verbessert wird. Der Untertitel sollte wohl eher der Haupttitel sein: Die Rückkehr zur Intuition

 

Weiteres:

Zu kaufen gibt es das Buch hier: Lasst Kinder wieder Kinder sein!: Oder: Die Rückkehr zur Intuition

Das Buch bei Blogg dein Buch: klick

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Über Blogg dein Buch habe ich die Möglichkeit bekommen ein Buch zu erhalten, zu lesen (OK, das mache ich öfters auch freiwillig) und zu rezensieren (habe ich in dieser Form bisher noch nicht gemacht).
Mein erstes Buch ist:

Mit dem Baby durch das erste Jahr“ von Frauke Schwablmair, erschienen im Verlag „Butzon & Bercker GmbH„.

Beschreibung des Verlags:

Nach der Entbindung beginnt vor allem für die Frau ein völlig neuer Lebensabschnitt. Das erleichterte „Endlich da!“ weicht nicht selten einem „Das habe ich mir ganz anders vorgestellt!“ Da ist der Wunsch, alles im Sinne des Kindes richtig zu machen, doch gleichzeitig fordern die eigenen Bedürfnisse ihr Recht. Frauke Schwaiblmair zeigt, wie natürlich solche elterlichen Unsicherheiten sind, und stärkt gleichzeitig das Vertrauen in die eigenen Erziehungsfähigkeiten.

Meine Meinung:

In 10 kleinen Kapiteln, verteilt auf 68 Seiten gibt es einen grobeb Überblick über das was einem in dem ertsten Jahr erwarten könnte. Dabei gibt es in jeden Kapitel mindestens einen guten Tipp an die Eltern. Leider sind diese Tipps aber meistens zu kurz gehalten und geben nicht den Hintergrund des Tipps wieder. Wie zum Beispiel: „Wenn das Baby unruhig ist es in eine Decke einwickeln und bregrenzten Raum zur Bewegung geben.“ Warum man das machen sollte wird leider nicht erklärt. (Eltern wissen an dieser Stelle sicherlich warum. Weil das Baby im Bauch der Muter nur begrenzt Platz hatte und durch das Einwickeln und Raum beengen dem Kind das Gefühl der Geborgenheit wieder gegeben wird.)

Es gibt am Ende von jedem Kapitel ein kleine Liste, so zwischen 2-5 Punkte, von Themen mit denen sich die jungen Eltern auseinander setzen können bzw. sollten. Auch hier finde ich die Punkte zu grob umrissen. Schön wäre es gewesen diese Punkte ein wenig feiner aufzuschlüsseln und Ahnungslosen Eltern mehr Hilfe zu bieten.

Ansonsten bieten die Kapitel einen zwar groben aber guten Überblick über das erste Jahr und animieren dazu sich weiter mit Themen wie Ernährung, Schlafgewohnheiten, Ritualen und so weiter auseinander zu setzen. Hierzu ist für die Eltern aber wieder Hilfe von Dritten nötig oder aber das Studium von weiterführender Literatur.

Fazit:

Für Paare die ihr erstes Kind erwarten oder gerade bekommen haben und noch nicht genau wissen welche neue, spannende Themen auf sie zukommen ist das Buch ein guter Einstieg. Für Eltern die das erste Jahr bereits mindestens einmal hinter sich gebracht haben ist das Buch eher weniger empfehlenswert, da es zu wenig Neues aus meiner Sicht beinhaltet.

Weiteres:

Wer das Buch als „Mitbringel“ verschenken möchte kann es hier erwerben:

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